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Antrag stellen, Förderung kassieren

Dorferneuerung in Rolfshagen Antrag stellen, Förderung kassieren

Die Dorferneuerung soll der Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität innerhalb der Ortschaft dienen. Fördermittel erhalten auch private Antragsteller.

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Die Dorferneuerung ist ein guter Weg, um mit finanzieller Hilfe das eigenen Heim aufzumöbeln, etwa bei den Fenstern.

Quelle: Pixabay

Rolfshagen. Darauf weist Rolfhagens Ortsvorsteher Rüdiger Teich noch einmal besonders hin. Für Maßnahmen, die im Jahr 2016 beantragt werden, ist der Stichtag der 15. Februar.

 Die Beratung vor Antragstellung ist für den privaten Antragsteller kostenfrei und wird durch das Rintelner Planungsbüro Reinold – konkret von Sybille Reinold – durchgeführt. Für eine erste Einschätzung beabsichtigter Maßnahmen steht im Rathaus der Gemeinde Diplomingenieur Friedhelm Liwack zur Verfügung. Die Bauabteilung der Gemeinde stellt dann den Kontakt mit dem Planungsbüro her. Für die Antragstellung sind das ausgefüllte Antragsformular und eine Kostenschätzung zunächst ausreichend. Die erforderlichen drei Angebote könnten zeitnah nachgereicht werden, so Teich.

 Für die Umgestaltung – zum Beispiel im Fassaden-, Dach-, Fenster-, Außen- sowie im Türbereich – gelten bestimmte Kriterien. Die Förderhöhe beträgt 30 Prozent auf die Herstellungskosten bei Ausführung durch Unternehmer, bei Eigenleistung bezieht sich die Förderung auf die Materialkosten.

 Aus Sicht von Teich ist es zunächst besonders wichtig, dass sich interessierte Hausbesitzer der Ortschaft umfassend über die Möglichkeiten der Förderung beraten lassen. Teich hofft, dass durch weitere private Maßnahmen der Ort insgesamt aufgewertet wird, aber insbesondere die Bürger der Ortschaft von dieser zeitlich begrenzten Fördermöglichkeit profitieren. Das Dorferneuerungsprogramm der Ortschaft Rolfshagen läuft bis zum 31. Dezember 2017, wobei eine Verlängerung angestrebt wird.

 Bei der Gestaltung im Rahmen der Dorferneuerung wird zwischen erwünschten und nicht erwünschten Elementen unterschieden. Erwünscht sind beispielsweise Türen aus heimischen Hölzern, gerne mit Glas und einer passenden Aufteilung von Holz und Glas. Kunststoffe, Metall, Butzenscheiben und Roll- oder Schwingtore sind eher unpassend. Ein anderes Beispiel: Jägerzäune, moderne Metallzäune, Beton- und Waschbetonmauern, Asphalt, graues Betonpflaster oder Nadelhölzer gelten als nicht erwünscht, Naturstein- und Backsteinmauern, einheimische Hecken und Anpflanzungen sowie eine passende Gestaltung der Weg- und Hofpflasterung als erwünscht. r 

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