Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Auestraße eingeweiht

Bahn frei Auestraße eingeweiht

1,5 Millionen Euro für nur 500 Meter Straße: Der Ausbau der Auestraße ist keine alltägliche Baustelle gewesen. Über ein Jahr lang wurde mitten in Rehren gearbeitet. Vor allem die Geduld der Anwohner wurde dabei auf die Probe gestellt. Nun ist die Straße offiziell freigegeben worden.

Voriger Artikel
Keine Pastorin mehr im Auetal
Nächster Artikel
Straßenbau geht im nächsten Jahr weiter

Rehrens Ortsvorsteher Jörn Lohmann (von links, mit Schere), Straßenverkehrsamt-Chef Markus Brockmann, Bürgermeister Heinz Kraschewski und Landrat Jörg Farr weihen die Straße ein.

Quelle: jak

Rehren. Bürgermeister Heinz Kraschewski machte dies gemeinsam mit Landrat Jörg Farr und Straßenbauamt-Chef Markus Brockmann offiziell. Befahren wurde sie natürlich schon zuvor – obwohl nie „Anlieger frei“-Schilder aufgestellt worden waren – „Die Auetaler wissen sich ja zu helfen“, so Farr bei der Einweihung.

Die kleine Feierstunde, zu der Schaumburger Festtagssuppe gereicht wurde, gab Gelegenheit für einen kleinen Rückblick. „Wissen Sie“, erzählt etwa Helmut Meier, „ich habe damals als Lehrling die erste Stützmauer zur Aue hin gebaut.“ Schon damals kein leichtes Unterfangen, das er in seiner Lehrzeit als Maurer bei der Firma Achilles begleiten konnte. Um so schöner sei es, jetzt die runderneuerte Straße nutzen zu können.

Belastung mit großer Ruhe ertragen

Gekommen sind zur Eröffnung nicht nur zahlreiche Vertreter von Politik und Verwaltung, sondern vor allem die direkten Anwohner, die „ihre Straße“ begutachteten. An sie richtete Bürgermeister Kraschewski auch seine einleitenden Worte. Natürlich sei das zurückliegende Jahr für die Anlieger nicht einfach gewesen. Aber sie haben die Belastung mit großer Ruhe ertragen und das Rathaus nicht mit wöchentlichen Beschwerdestürmen geflutet. Dafür wolle er sich bedanken, richtete aber auch gleich aus: „Gehen Sie bitte pfleglich mit der Straße um, wir wollen in 30 Jahren noch etwas von ihr haben.“

Vor allem die etwa 300 Meter lange Stützwand zur Bückeburger Aue hin, hatte sich beim Bau als Herausforderung herausgestellt. Finanziert wurde der Straßenausbau von Gemeinde und Landkreis. Der Kostenanteil der Gemeinde Auetal beläuft sich auf etwa 16 Prozent.

Straßenbauamtsleiter Brockmann ging kurz auf die Schwierigkeiten ein, die letztendlich zur langen Bauzeit geführt haben. „Es ist immer problematisch, wenn viele Rädchen ineinander greifen.“ Der Firma Strabag aus Hannover – ein Vertreter war ebenfalls anwesend – wolle er keinen Vorwurf machen. Das Problem, so hört man am Rand der Veranstaltung, sollen eher beauftragte Subunternehmer gewesen sein.

Ausgelegt ist die Straße übrigens auf etwa 348 Fahrzeuge am Tag, mit einem Schwerlastanteil von etwa 10 Prozent. Sie ist 5,50 Meter breit, der Gehweg 1,50 Meter. jak

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg