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Auetal „seniorenfreundlich“

Auetal / SPD Auetal „seniorenfreundlich“

Die SPD Auetal stört sich an einer Aussage Torben Sven Schmidts von der Auetaler CDU. Die Gemeinde Auetal „muss auch seniorenfreundlicher werden“, hatte Schmidt Mitte März im Hinblick auf die demografische Entwicklung festgestellt.

Auetal (la). Die SPD entgegnet nun: „Wir haben ein seniorenfreundliches Auetal!“ Sicher sei auch im Auetal in diesem Bereich noch etwas verbesserungsfähig. „Die negativen Darstellungen des CDU-Kreistagsabgeordneten Torben Sven Schmidt können so nicht akzeptiert werden, weil sie einfach falsch sind“, stellte der Auetaler SPD-Vorsitzende Manfred Spenner fest und zählte die Angebote für Senioren im Auetal auf.

Informationen und individuelle Beratung für Senioren gibt es jeden 2. Donnerstag im Rathaus vom Fachdienst für Altenhilfe des Landkreises. Gleichzeitig gibt es eine Rentenberatung. Seit 2004 kümmert sich der Seniorenbeirat im Auetal um die Belange der Senioren. „Dieser wurde übrigens gegen den Widerstand der CDU eingeführt“, stellte der SPD-Fraktionsvorsitzende, Hans-Jürgen Bethge fest.

Ehrenamtliche Angebote der verschiedensten Art würden der Heimatverein, Kulturverein, Kirchen und Arbeiterwohlfahrt bieten. „Im sportlichen Bereich gibt es beim SC Auetal, der TuSG Rolfshagen und dem SV Hattendorf vielfältige Möglichkeiten für Senioren“, stellte Stefan Weber von der SPD fest.

Die Seniorenresidenz Schäferhof in Rehren kooperiere mit dem Kindergarten und dem Senioren- und Behindertenbeirat, zum Beispiel mit Spielnachmittagen und biete Hilfen für Pflegebedürftige an.

Zur Unterstützung der Mobilität der Senioren wurde aufgrund der Initiative der SPD das Senioren-Taxi als Ergänzung zum öffentlichen Busverkehr eingeführt. „Hier wollte die CDU die Altersgrenze von 60 auf das 65. Lebensjahr anheben“, erinnert Imke McGinty (SPD).

Behinderte Senioren im Auetal könnten in bekannten Fällen auf Nachbarschaftshilfe bauen, zum Beispiel beim Einkaufen. Bestimmte Versorger bieten einen Waren-Bringdienst an, unter anderem der Dorfladen in Rolfshagen.

„Mit unseren Ausführungen wollen wir unsere Senioren ermuntern, die vielfältigen Angebote anzunehmen und bei Problemen die entsprechenden Fachdienste anzusprechen“, so Spenner, der gern auch weitere Anregungen entgegennimmt.

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