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Bedenken als unbegründet abgelehnt

Auetal-Rehren / Spielhalle Bedenken als unbegründet abgelehnt

Bereits Anfang April hat der Umwelt- und Bauausschuss der Gemeinde Auetal der Änderung des Bebauungsplans „Waitzenbinde“ im Gewerbegebiet zugestimmt. Das Areal soll vom Industrie- zum Gewerbegebiet werden, weil in der leer stehenden Lagerhalle, Altes Feld 18, eine Spielhalle entstehen soll.

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Hier soll demnächst eine Spielhalle entstehen. © la

Auetal-Rehren (la). Die Pläne wurden inzwischen öffentlich ausgelegt und die Träger öffentlicher Belange um ihre Stellungnahme gebeten. Jetzt mussten die Mitglieder des Umwelt- und Bauausschusses noch einmal über den Auslegungsbeschluss bestimmen.

Alina Dubbert vom Planungsbüro Reinold in Rinteln erläuterte den Ausschussmitgliedern die Stellungnahmen und stellte fest, dass es keine Einwände gebe. Allerdings hatten drei im Gewerbegebiet ansässige Firmen Einspruch gegen die Änderung des B-Plans eingelegt, die Firmen Auetaler Palettenservice, Blumen Pennings und Heinz-Jürgen Pätzel.

Die drei Gewerbetreibenden waren sich einig in ihrer Befürchtung, dass durch eine weitere Spielhalle im Gewerbegebiet zusätzliche Kriminalität angezogen würde. Schon in der Vergangenheit sei es immer wieder vorgekommen, dass Unbekannte Kraftstofftanks von Lastwagen aufbrachen und Kraftstoff entwendeten. Auch Pflanztöpfe seien bei Blumen Pennings beschädigt oder gestohlen worden.

Die Straftaten, die nicht aufgeklärt werden konnten, geschahen jeweils nachts, „also zur bevorzugten Besuchszeit von Spielhallen“, sind sich die Bedenkenträger einig. „Ein Engagement zur Erhöhung der Gewerbesteuereinnahmen ist verständlich, negative Seiten für die Anwohner werden dabei jedoch nicht berücksichtigt. Wir wehren uns gegen die Ansiedlung einer weiteren Spielhalle, um das Ansehen und die Sicherheit unseres Gewerbegebietes zu stärken und uns und unser Eigentum vor Schäden zu schützen“, schrieben Uwe Bierschwale und Rosita Pennings.

Dubbert teilte dem Ausschuss allerdings mit, dass diese Bedenken nicht geteilt werden könnten. Auch in vergleichbaren Gewerbegebieten in Bad Nenndorf und Lauenau sei es nicht zu verstärkter Kriminalität durch Spielhallen gekommen. „Das sind subjektive Ansichten“, so Dubbert. Der Ausschuss sprach sich einstimmig für die Änderung des B-Plans aus.

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