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Bei Feueralarm läutet keine Glocke

Brandschutzerziehung in der Grundschule Bei Feueralarm läutet keine Glocke

Längst ist allen Fachleuten klar: Schlichte Verbote und Warnungen reichen nicht aus. Vielmehr muss die Brandschutzerziehung stärker in das Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen rücken.

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Und damit ist früher wirklich gelöscht worden? Doch, doch...

Quelle: rnk

Rehren. Und wer könnte besser über Brandgefahren und das richtige Verhalten bei einem Brand informieren als die Feuerwehr?

In der Grundschule Rehren konnten jetzt viele Mädchen und Jungen lernen, wie sie sich in einem Brandfall verhalten sollen. Wichtig sei, sich immer die Fluchtwege einzuprägen, lernten die Kinder. Auch die richtige Alarmierung der Feuerwehr mit der Notrufnummer 112 wurde besprochen. Nicht fehlen durften einige Experimente zum Thema Feuer.

Jetzt wurde die Feuerwehr selbst besucht. Alle dritten Klassen und die „Wackelzähne“ des Kindergartens, also jene Kinder, die im Sommer zur Schule wechseln, hatten sich auf den Weg gemacht. Zu lernen gab es einiges, etwa, dass der Pieper den Feuerwehrmann nicht nur alarmiert, sondern auch gleich mitteilt, was wo passiert ist: „Alarmgruppe Rehren, Diesel auf der A2“, erklärte Jugendwartin Stefanie Buddensieck.

Jochen Clausing führte derweil vor, wie der Brandschutzträger arbeitet: „Man atmet die Luft aus der Flasche, ganz wie der Taucher“, sagte der stellvertretende Leiter der Wehr, ehe die Kinder Helme, Stiefel, Handschuhe und Jacken ausprobieren konnten. „Aber“, so Clausing, „alles wird wieder auf seinen Platz gelegt, denn im Einsatzfahrzeug ist immer alles an seinem bestimmten Platz: Es wäre ja noch schöner, wenn bei einem Einsatz erst mal das Werkzeug gesucht werden müsste.“

Interessant war für die Kinder auch eine Kamera, mit der die Feuerwehr misst, ob sie nach dem Löschen nicht doch ein Brandnest übersehen hat, oder mit der sie bei einem Unfall ganz schnell klären kann, ob neben dem Fahrer vielleicht noch ein Beifahrer gesessen hat: Einfach die Kamera auf den Beifahrersitz richten – die gemessene Wärme lässt Rückschlüsse zu.

An diesem langen Morgen, an dem sich die Wehr mehrere Stunden Zeit nahm, war es eigentlich wie immer, wenn Kinder eine Einrichtung besuchen: Einige wussten sehr viel, andere waren erstaunt, das Wasser durch einen Schlauch gepumpt wird. Und nein, auf dem Dorf wird nicht mit der Kirchenglocke geläutet, wenn ein Feuer ausgebrochen ist. „Ein bis zwei Kinder“, sagte später Rolf Schlick, kann man mit diesen Besuchen und Vorträgen für die Feuerwehr begeistern: „Die Konkurrenz ist heute ja groß.“ rnk

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