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Bela Lange kandidiert in Rahden

Auetalerin will Bürgermeisterin werden Bela Lange kandidiert in Rahden

Die Auetalerin Bela Lange kandidiert in der ostwestfälischen Stadt Rahden (Kreis Minden-Lübbecke) für das Amt des Bürgermeisters. Ein örtliches Vierer-Bündnis aus SPD, Freier Wählergemeinschaft, Grünen und FDP präsentierte die Kreisvorsitzende der Schaumburger Grünen jetzt als Kandidatin. Einziger Mitbewerber bei der Wahl am 13. September ist der von der CDU unterstützte Jurist Dr. Bert Honsel.

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Auetal/Rahden. Lange ist 42 Jahre alt, nicht verheiratet und hat keine Kinder. Sie arbeitet im gehobenen Dienst für den Landkreis Schaumburg, zurzeit als stellvertretende Leiterin des Amtes für Schulen, Sport und Kultur. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Buchhändlerin und ein Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Hannover. 2014 kandidierte sie im Auetal für das Bürgermeisteramt und scheiterte knapp mit 49 Prozent. Sollte sie in Rahden gewählt werden, dann, das versicherte Lange während der Vorstellungs-Pressekonferenz, wolle sie nach Rahden ziehen.

 „Unsere Entscheidung für Lange macht deutlich, dass für uns Mitgliedschaft in einer der Parteien ohne Bedeutung war“, sagte SPD-Fraktionschef Friedrich Schepsmeier namens des Vier-Bündnisses. „Uns ging es immer nur um Kompetenz und die Fähigkeit, Menschen anzusprechen und sie mitzunehmen auf dem Weg, gemeinsam die Zukunft zu bewältigen.“

 Als Beamtin bei der Schaumburger Kreisverwaltung sei ihr die Verwaltungsarbeit bekannt, sagte Lange – und zwar in unterschiedlichen Bereichen. So war sie auch als Gleichstellungsbeauftragte tätig. Aus ihrer Zeit als Buchhändlerin kenne sie zudem den Einzelhandel. Zurzeit studiert Lange nebenbei Sozialwissenschaften an der Fernuniversität Hagen. Vor zwei Jahren schloss sie sich Bündnis90/Die Grünen an. Dem Auetal fühle sie sich verbunden, engagiere sich in der Dorfgemeinschaft, sei passives Mitglied der Feuerwehr und deshalb mit deren Problemen vertraut.

 Anders als der Mitbewerber hat sich Lange nicht direkt auf die Stellenausschreibung gemeldet. Vielmehr hatte sie sich erst, nachdem sie zufällig den Rahdener SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Torsten Kuhlmann im Zug nach Berlin kennengelernt hatte und so von der Ausschreibung erfuhr, zu dem Schritt entschieden. Inzwischen hat Lange gemeinsam mit Kuhlmann und Stadtheimatpfleger Claus-Dieter Brüning Rahden erkundet – und was sie gesehen habe, habe ihr gefallen, bekundete sie vor den Journalisten. r, ssr

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