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Bis zum nächsten Jahr

Hattendorfer Museum schließt Bis zum nächsten Jahr

Die Geschichte des Tages erzählt Andreas Held. Der in Rolfshagen geborene und heute in Bernsen lebende Auetaler hat vor einigen Monaten beim großen Sommer-Flohmarkt in Rolfshagen einen starken Haken gekauft, an dem man Jacken oder Mäntel aufhängen könnte – echte Handarbeit und in der Schmiede hergestellt.

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Der Mann kann was: Schmied Stefan Müller in seinem natürlichen Habitat.

Quelle: rnk

Hattendorf. Allerdings fehlten für den Haken die passenden Nägel, um ihn irgendwo anzubringen, denn Schrauben aus dem Heimwerkermarkt zu einem Handwerksschätzchen – das geht ja gar nicht.

 Daher hat Held, der das Heimatmuseum in Hattendorf als Mitglied der Mittwochsrunde in- und auswendig kennt, am Sonntag den Haken zum Saisonabschluss mitgenommen, sozusagen auf den letzten Drücker. Und als Stefan Müller in der Schmiede das Feuer entzündet hatte, hat Held ihn einfach gefragt: Kannst Du mir hier vier Nägel herstellen? Und weil Müller über eine komplett eingerichtete und intakte Schmiede im Nebengebäude verfügen kann, war das Problem schnell und genau passend erledigt. Und der Haken mit seinen vier starken Nägeln vermittelte anschließend den Eindruck, als könne man an ihm problemlos ein geschlachtetes Schwein über Nacht aufhängen, ehe am nächsten Morgen der Trichinenbeschauer vorbei kommt und die Sau anschließend freigibt.

 Am Sonntag endete die diesjährige Museumssaison, und sie endete unspektakulär: Es wurden keine Reden gehalten und keine Bilanzen gezogen, ganz entspannt gönnten sich die Ehrenamtlichen und die Besucher einen schönen Herbsttag im und vor dem Museum. Und Britta Springmann als Vorsitzende des Vereins für Heimatpflege konnte beim Pufferbraten darauf verwiesen, wie schön doch ein Amt auszuüben sei, wenn man eine große Helferzahl in Rücken habe und bestenfalls einmal im Jahr eine öffentliche Rede halten müsse.

 Am 1. Mai 2016 wäre es dann wieder so weit. rnk

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