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Boden wird zwischengelagert

Bauarbeiten an der Sekundäraue Boden wird zwischengelagert

Naturschützer Christian Höppner, der sich aktuell für das Gelbbauchunkenprojekt engagiert, sprach beim Beginn der Bauarbeiten zur Sekundäraue von einer Situation, bei der beide Seiten gewinnen würden: der Landwirt, weil er nährstoffreichen Boden auf seine Flächen bekommt; und der Naturschutzbund (Nabu), weil er kurze Wege zum Abtransport des nicht mehr benötigten Bodens vorfindet.

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Vorbei: Auf die Felder dürfen die schweren Lastwagen nicht mehr.

Quelle: rnk

Borstel. „Daran“, so Höppner gestern Nachmittag, „hat sich auch nichts geändert.“ Aber die Rahmenbedingungen sehen nun etwas anders aus.

 Der Landwirt ist nach wie vor an dem Aushub interessiert, und er wird ihn auch erhalten, aber noch nicht jetzt. Denn er hatte nach einer ersten Besichtigung seiner Felder gestern Bedenken geäußert, dass die schweren Lastwagen den Boden verdichten und die Durchwurzelbarkeit des Ackers leidet, die Wurzeln also nicht so wachsen, wie es sich der Feldbesitzer wünschte. Was er auf keinen Fall möchte, ist ein Flurschaden. Höppner kann das durchaus nachvollziehen: „Die Lastwagen sind ja auch ziemlich schwer. Auch wir wollen nicht, dass der Acker beschädigt wird.“

 Daher wurde gestern ein Kompromiss gefunden. Der Boden wird nun zwischengelagert, und auf dem Bereich des Nabu-Geländes wird eine Miete angelegt – mit einem kleinen Erdwall.

 Wann der Boden im Frühjahr auf die Felder gebracht wird, ist noch nicht entschieden, sagt Höppner. „Es kann April werden.“ Für den Wanderer oder den Fußgänger, der an der Aue seinen Hund ausführt, „sieht es natürlich ein bisschen wüst aus“, meint Höppner, aber Hauptsache sei, dass alles vernünftig gemacht werde. Kurzum: Alles sei halb so wild, so Höppner: „Man muss halt nur miteinander reden.“

 Die Maßnahme an der Borsteler Aue stellt finanziell und planerisch den bisher größten Aufwand eines Einzelnen von insgesamt 130 Projektgebieten des bundesweiten Gelbbauchunken-Projekts dar. Der Kröte soll ein neuer Lebensraum angeboten werden, zugleich werde so der Lückenschluss im ursprünglichen Verbreitungsgebiet der Unke geschafft, hoffen die Naturschützer.rnk

 Vorbei: Auf die Felder dürfen die schweren Lastwagen nicht mehr.

rnk

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