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Breitband in den Startlöchern

Ausbau wird vorbereitet Breitband in den Startlöchern

Endlich ist Post aus Berlin gekommen. Mehr als ein Jahr zieht sich das Verfahren nun bereits, den letzten Antrag verschickte der Breitbandbeauftragte der Kreisverwaltung, Dieter Brenneke, am 9. Juni. „Anfangs dachte ich, es dauert vier Wochen“, sagt er. Nun, es dauerte etwas länger.

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Nicht nur Leitungen, sondern auch Kunst lässt sich aus Glasfaserkabeln herstellen.

Quelle: Pixabay

Auetal/Landkreis. Acht Wochen sind fast rum, und die Telekom führt im Kreisgebiet bereits erste Straßensicherungsmaßnahmen durch, damit die Tiefbauarbeiten schnellstmöglich beginnen können.

Und nun meldete sich die zuständige Behörde doch noch. „Wir müssen nachbessern“, erklärt Brenneke, „aber das war zu erwarten.“ Gerade im planerischen Bereich müssen noch mehr Details geliefert werden. Da geht es etwa darum, wie viele Meter Kabel an welchen Orten mit wie vielen Glasfasern verbaut werden müssten.

„Wir haben eine Frist bis Mitte August“, sagt Brenneke. Diese werde man auch einhalten. Komme dann zeitnah eine positive Antwort, dann könne man mit den Tiefbauarbeiten schon im September beginnen.

Auf kaum eine Nachricht dürften viele Auetaler sehnsüchtiger warten als die Freischaltung ihrer neuen Glasfaserkabel. Diese sollen auch in den entlegensten Dörfern mindestens 30 Megabit pro Sekunde im Haushalt garantieren.

Ärgernis für das Gewerbe

„Es fluchen ja nicht nur die Privaten, auch für die Gewerbetreibenden ist das ein riesiges Ärgernis“, betont Bürgermeister Heinz Kraschewski. „Selbst bei uns im Rathaus denken wir oft schneller, als der Computer funkt.“

Wenn die Freigabe aus Berlin kommen sollte, dann könnte die Telekom noch im September mit den Bauarbeiten beginnen. Zwei bis drei Bautrupps sollen sich dann den Kreis aufteilen und nach und nach die Glasfaserkabel verlegen.

„Unser Ziel ist es, in jedem Ort eine Glasfasertrasse zu verlegen“, erklärt Brenneke. „Wenn dann der Endausbau kommt, brauchen wir nur noch bis zu den Häusern durchzuziehen.“ Die Taktik der kleinen Schritte sei wirtschaftlich günstiger.

Allerdings werde der Ausbau wohl nicht im Auetal beginnen. Bis Mitte nächsten Jahres sollte aber auch die Geschwindigkeit des Auetaler Datenhighways deutlich angezogen werden. jak

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