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Brücke schon Ende August wieder frei?

Rehren / Baustelle Brücke schon Ende August wieder frei?

Wer eine Bogenbrücke sanieren will, der darf sicher sein: Es wird Probleme geben, denn die gibt es bei diesen Gewölbebrücken immer. Aber in Rehren sind sie wohl deutlich kleiner ausgefallen, denn spätestens am 10. September sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, so sieht es jedenfalls der Bauvertrag mit der ausführenden Firma vor.

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Es dauert nicht mehr lange, dann kann hier der Verkehr wieder fließen.

Quelle: rnk

Von Frank Westermann Rehren.  Uta Weiner-Kohl von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, sieht auch die Möglichkeit, dass die Arbeiten schon Ende August beendet sein könnten. „Das ist durchaus möglich“, sagt die stellvertretende Leiterin der Behörde.

 Eine Bogenbrücke gehört zur ältesten Konstruktionsform von Brücken. Sie ist neben der namensgebenden Bogenform durch die unterschiedliche Lagerung der beiden Bogenenden gekennzeichnet, sodass der Abtrag horizontaler Kräfte sichergestellt ist. 400000 Euro standen für die Sanierung der Brücke zur Verfügung, das Land Niedersachsen hat für 2012 und 2013 einen Doppelhaushalt aufgestellt, in dem die entsprechenden Mittel bereitgestellt wurden.

 Die Rehrener Brücke sollte ihren Charakter als Gewölbebrücke behalten, mit größeren Schachtungen von außen musste erst herausgefunden werden, welches Bodenmaterial einst verwendet wurde und wo und wie anschließend saniert werden musste. Heute und morgen werden die Betonelemente in den Randbereichen gesetzt, hierauf kommen anschließend die Geländer. An den sogenannten Flügelwänden müssen laut Weiner-Kohl noch kleinere Sanierungsarbeiten ausgeführt werden, auch eine Schutz- und Deckschicht auf der Fahrbahn fehlt noch.

 Das Baujahr der Brücke ist übrigens nicht bekannt, aber 1951 wurde sie verbreitert. Bei der Erneuerung in diesem Jahr wurde eine Betonkonstruktion über das Gewölbe gelegt, damit sichergestellt ist, dass die Brücke den heutigen Anforderungen entspricht.

 Nach ersten Sichtungen, so Ute Weiner-Kohl, habe man festgestellt, dass die Arbeiten nicht ganz so umfangreich ausfallen müssten, wie das vielleicht zu Beginn befürchtet worden wäre.

 Die Steine seien noch massiv gewesen, lediglich das Gewölbe selbst habe ein bisschen Unterstützung benötigt. Unter dem Strich seien an Kosten 410000 Euro angefallen, die Gesamtsumme sei also ein bisschen überschritten worden.

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