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„CDU-Anträge kommen

Hauptversammlung der Auetaler CDU „CDU-Anträge kommen

Aus Sicht der CDU sei seit der Bürgermeisterwahl viel passiert, hat Thorsten Niedert bei der Hauptversammlung der Auetaler CDU gleich zu Beginn festgestellt, um anschließend die gute Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister Heinz Kraschewski zu loben: „Durch seine Gleichbehandlung der Parteien kommen auch endlich mal die Anträge der CDU auf den Tisch und werden nicht mehr auf die lange Bank geschoben.“

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Thorsten Niedert

Quelle: rnk

Auetal. Nun könne die Union den Wähler in Zukunft mit „guter Arbeit“ überzeugen, um so den Sprung aus den Reihen der Opposition im Auetal zu schaffen. Aber zuerst, so Niedert, „müssen wir den verlorenen Ratssitz der letzten Wahl zurückgewinnen“. Die CDU habe den Generationenwandel hinter sich, in denen die anderen Parteien gerade stecken: „Junge Menschen in der Politik müssen sich das Vertrauen der Wähler erst erarbeiten. Das haben wir schon getan.“

 So werde es für die CDU nur ein Problem geben: „Die 50 Prozent.“ Damit meine Niedert nicht die Stimmen der Wähler, „sondern, dass wir zurzeit gleich viele Frauen wie Männer im Rat haben“. Für die Wahl 2016 fehle noch Frauenpower.

 Es wäre sein Wunsch, die Liste derer, die sich wählen lassen würden, generell zu verlängern: Deshalb dürfe sich gern jeder bei ihm melden, der sich für das Auetal politisch und persönlich engagieren möchte.

 Nur kurz streifte Niedert noch Themen, mit denen sich die CDU zudem befasst hatte: ein schnelleres Internet für alle Auetaler, die Arbeitsplätze in der Gemeinde sichern und dabei die Arbeitgeber unterstützen, die Bewältigung der Inklusion in der Schule oder in öffentlichen Gebäuden und die Steigerung der Lebensqualität von Jung und Alt durch attraktive Rahmenprogramme.

 Der Bericht des Fraktionsvorsitzenden Christian Wenthe fiel aus, da sich der Escheraner im Einsatz für seine Ernte befand, die er noch vor den Sommersturm retten wollte.

 Anschließend wurden Niedert als Vorsitzender und Heinz Bormann als Stellvertreter in ihren Ämtern bestätigt. Sigrid Watermann wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Wilhelm Watermann für 45 Jahre.

 „‚Jung kauft Alt‘ ist jetzt im Auetal angelaufen“, erklärte Friedrich Gärling, und Bürgermeister Heinz Kraschewski meinte, dass die Tinte unter den ersten Vertrag gerade trocknet. Ein schneller Erfolg, so Niedert.

 Kraschewski, der an diesem Abend gleich zwei Hauptversammlungen der politischen Parteien besuchte, wollte in seinem Beitrag die Haushaltssituation nicht schön reden. Damit die selbst auferlegte Schuldenbremse greife, „dürfen wir in den nächsten drei Jahren nur 830000 Euro ausgeben – und das ist kaum zu schaffen angesichts der Projekte, die vor uns liegen“, führte Kraschewski aus und nannte als Beispiele das Feuerwehrwesen, die Inklusion, der Breitbandausbau, an dem das Auetal mit geschätzten 270000 Euro beteiligt sei. Man müsste einiges schieben können, um das gesamte Geld nicht gleich im ersten Jahr auszugeben, meinte der Bürgermeister.

 Die Ärzte-Situation sei weiter schlecht, es sei noch kein neuer Arzt in Sicht für das Auetal. rnk

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