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Auetal CDU möchte mehr Spielplätze
Schaumburg Auetal CDU möchte mehr Spielplätze
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00:19 17.12.2017
Im Winter sieht wohl jeder Spielplatz –wie dieser an der Lönsstraße in Rehren – trostlos aus, aber es ist die richtige Zeit für Planungen. Quelle: la
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Auetal

„Mit dem Antrag auf Bestandsaufnahme des Zustandes unserer Spielplätze verfolgt die CDU-Fraktion das Ziel, eine Diskussionsgrundlage darüber zu schaffen, wie wir in Zukunft mit unseren elf öffentlichen Spielplätzen umgehen wollen. Insgesamt ist festzustellen, dass die Spielplätze zurückgebaut wurden. Zumindest bei Spielplätzen, die in der Nähe junger Familien liegen, wäre diese Politik dann zu diskutieren“, begründete Jörn Lohmann den CDU-Antrag.

 Die Gemeinde hat inzwischen ihre Hausaufgaben erledigt. Insgesamt gibt es 14 Kinderspiel- und Bolzplätze in der Gemeinde, von denen vier Spielplätze nicht öffentlich sind. Das entspricht einer Fläche von circa 21.000 Quadratmetern.

 „Um einen ordnungsgemäßen und sicheren Spielbetrieb im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht zu gewährleisten, werden die von der Gemeinde Auetal zu unterhaltenden Kinderspiel- und Bolzplätze regelmäßig gemäß der DIN EN1176-7 auf einen verkehrs- und spielsicheren Zustand überprüft“, ist in einer Vorlage der Ratssitzung vom 14. Dezember zu lesen.

Regelmäßige Kontrollen

 Soll heißen: Die Spielplätze werden regelmäßigen Kontrollen unterzogen, und zwar visuellen Routine-Inspektionen und operativen Überprüfungen. Die Sichtkontrolle dient der Erkennung offensichtlicher Gefahrenquellen, die sich als Folge von Vandalismus, Benutzung oder Witterungseinflüssen ergeben können. Sie werden wöchentlich durch den Bauhof, an der Grundschule durch den Hausmeister und bei den Kitas durch das Fachpersonal durchgeführt.

 Die Funktionskontrollen dienen der Überprüfung des Betriebes und der Stabilität der Anlage, insbesondere in Bezug auf jeglichen Verschleiß.  Derzeit ist alles in Ordnung.

 Der Antrag der CDU zielt aber eher auf die Ausstattung der Spielplätze. „Früher habe ich selbst auf dem Spielplatz an der Lönsstraße gespielt, aber heute sieht der eher traurig aus“, stellte Lohmann fest. Der CDU gehe es darum, die Spielplätze attraktiver zu machen und vielleicht mit mehr Spielgeräten auszustatten als einer Wippe, Rutsche, Schaukel und Sandkiste. „Projekte wie ,Jung kauft Alt‘ zeigen ihre Wirkung, der Zuzug ins Auetal nimmt zu, wir werden attraktiver – sowohl für Gewerbetreibende als auch für Familien“, so Lohmann. „Durch diesen Umstand, aber auch weil es zum Gesamtbild einer familienfreundlichen Gemeinde gehört, sollten wir dafür Sorge tragen, dem Nachwuchs im Auetal ausreichend wohnnahe Auslastungsmöglichkeiten und Treffpunkte bereitzustellen.“

 Ein gutes Beispiel für mehr Kinder und die Notwendigkeit eines neuen Spielplatzes ist Antendorf. Dort haben Eltern Spielgeräte für ihre Kinder gefordert und auch bekommen. Allerdings sollen die erst im Frühjahr auf dem Dorfplatz aufgestellt werden, um sie noch ein Jahr vor der Winterwitterung zu schützen.la

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