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DRK-Rettungswache fast fertig

Kosten in Höhe von 700.000 Euro DRK-Rettungswache fast fertig

Die neue DRK-Rettungswache in Rehren ist fast fertig. Am Montag hat der Umzug aus der Alten Molkerei in den nahe gelegenen Neubau stattgefunden.

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Das Außengelände der neuen Rettungswache muss noch fertiggestellt werden, aber die Räume sind bereits funktionsfähig und bezogen.

Quelle: la

Rehren. Die Mitarbeiter sind nun damit beschäftigt, die Schränke und Regale in der neuen Wache wieder zu bestücken. „Wir sind einsatzbereit“, stellte Wachleiter Stefan Jakob fest.

 Gestern ist noch eine Putzfirma im Großeinsatz in dem 350 Quadratmeter großen Gebäude gewesen, davor rollte ein Bagger durch den Vorgarten. „Das ist aber in den nächsten zwei Wochen fertig“, sagte Bernd Gerberding, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes im Landkreis Schaumburg. „Wir haben die neue Wache so konstruiert, dass in den nächsten 20 Jahren keine Folge- oder Verbrauchskosten anfallen“, erklärte Hans-Joachim Werhahn, ebenfalls Geschäftsführer des Rettungsdienstes.

 Es sei noch nicht alles ganz fertig, so Gerberding. Da aber die alten Räume schnell weitervermietet werden konnten und der Nachmieter, ein Rehrener Physiotherapeut, noch renovieren möchte, habe man den Umzug schon frühzeitig durchgeführt.

 700.000 Euro hat das DRK in die neue Rettungswache investiert. 600.000 Euro seien für die Baukosten, und rund 100.000 Euro seien für die Einrichtung ausgegeben worden. Auf 350 Quadratmetern stehen den sieben Notfall- und Rettungssanitätern ein Hygieneraum, ein Sozialtrakt mit Küche, Wohn- und Ruheräumen, Büro und einer Fahrzeughalle für zwei Rettungswagen zur Verfügung.

 Bislang gibt es im Auetal zwar nur einen Rettungswagen, aber ein Reservefahrzeug steht bereit. Energetisch ist das Gebäude für die nächsten 20 Jahre fit. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach sorgt für Strom.

 Die Auetaler Rettungswache ist jetzt zeitgemäß. Die Eintreffzeiten werden nicht nur eingehalten, die Notfallsanitäter sind noch etwas schneller am Einsatzort. Ihnen bleibt nämlich der Weg aus der ersten Etage der Alten Molkerei erspart. Sie können in der neuen Wache ebenerdig durch den Flur die Schleuse mit ihrer Einsatzkleidung und dann die Fahrzeughalle mit dem Rettungswagen erreichen. „Die gesetzliche Eintreffzeit sind 15 Minuten. Das unterbieten wir immer“, sagte Gerberding.

 Unterstützt werden die „Auetaler“ durch weitere Kräfte. Der Notarzt wird bei Bedarf aus Rinteln, Stadthagen und manchmal auch aus Bad Münder oder Hameln geordert.

 Die offizielle Einweihung der neuen Rettungswache des DRK soll übrigens voraussichtlich im Juli stattfinden, wenn denn wirklich alles fertig sein wird. la

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