Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Der neue Auetaler Rat

SPD bleibt stark Der neue Auetaler Rat

Die SPD ist weiter die stärkste Fraktion im Auetaler Gemeinderat. Allerdings hat sie einen Sitz eingebüßt und ist somit nur noch mit acht Politikern vertreten. Die Grünen haben ihre Sitze auf zwei verdoppelt, WGA und CDU sind bei vier Sitzen geblieben.

Voriger Artikel
555 Schritte zur Mitte
Nächster Artikel
Feuerwehr verhindert Waldbrand

Acht neue Bürgervertreter ziehen in den Auetaler Rat ein.

Quelle: tol

Auetal. „Wir sind mit dem Gesamtergebnis trotzdem zufrieden. Ich persönlich freue mich, über die Liste in den Rat eingezogen zu sein. Mich kennen im Auetal noch nicht so viele Bürger, da ich auch erst recht kurze Zeit in der Partei bin“, sagte der Vorsitzende der Auetaler SPD, Axel Arndt, am Wahlabend. Mit Ulrike Frey ist wieder eine SPD-Frau im Rat vertreten. Dafür hat es Ute Markmann-Vrielink diesmal nicht geschafft. Mit vier erfahrenen und vier neuen Mitgliedern ist die SPD jetzt im Rat vertreten. „Die Mischung stimmt“, so Arndt.

CDU: Frauen bleiben auf der Strecke

Auch bei der CDU sind die Frauen auf der Strecke geblieben. Weder Corina Weiß noch die für die CDU angetretene parteilose Karin Kopczinsky erhielten ausreichend Stimmen. Mit Jörn Lohmann schaffte es ein junger Kommunalpolitiker auf Anhieb in den Gemeinderat und den Kreistag. Thorsten Niedert schaffte es über die Liste in den Rat. „Wir konnten unser Ergebnis leicht steigern und werden diesmal sogar drei Ortsvorsteher aus unseren Reihen vorschlagen. Bei der derzeitigen großpolitischen Lage können wir mit dem Wahlergebnis zufrieden sein. Schade ist nur, dass unsere Frauen beide auf der Strecke geblieben sind“, stellte Friedrich Gärling (CDU) fest.

Die WGA kann mit Siegbert Held und Andreas Tegtmeier auf erfahrene Ratsherren setzen. Erstmals in den Rat gewählt wurden Rolf Schlick und Alexander Schmidt. „Wir sind zufrieden. Den Platz von Heinrich Wente, der nicht mehr angetreten ist, konnten wir kompensieren und wieder vier Sitze erzielen. Froh sind wir darüber, dass die SPD nach Sitzen nicht mehr die absolute Mehrheit hat. Mit unseren zwei Neuen im Team freuen wir uns auf die nächsten fünf Jahre Ratsarbeit“, sagte Held, der für den Wahltag extra seine Kur unterbrochen hatte.

Die Grünen sorgen dafür, dass die Frauen im neuen Rat gut vertreten sind. „Wir erfüllen die Frauenquote zu 100 Prozent und sind begeistert von unserem phänomenalen Ergebnis“, sagte Anke Schmidt. Auf den erfahrenen Rolf Wittmann müssen die Frauen im Rat aber verzichten, denn für einen dritten Platz reichte es knapp nicht. „Ich werde die Frauen aber mit Rat und Tat unterstützen“, versprach Wittmann.

1070 Stimmen für Teich

Absoluter Wahlsieger ist der Rolfshäger Rüdiger Teich (SPD). Er konnte 1070 Stimmen auf sich vereinen. Das zweitbeste Ergebnis erzielte Manfred Spenner (SPD) mit 559 Stimmen. „Ich bin überwältigt von der Zustimmung aus dem gesamten Auetal und besonders aus Rolfshagen. Ich werde den Auftrag der Wähler gerne annehmen und mich auch die nächsten fünf Jahre so engagieren, wie bislang“, versprach Teich.

Da es im Auetal keine Ortsräte gibt, werden Ortsvorsteher eingesetzt. Die jeweils stärkste Partei des Ortes hat dafür das Vorschlagsrecht. Das bedeutet, nach dem vorläufigen Wahlergebnis, dass die WGA die Ortsvorsteher für Altenhagen und Schoholtensen vorschlägt und die CDU diesmal drei Ortsvorsteher empfehlen kann, und zwar in Rehren, Hattendorf und Rannenberg. Die SPD benennt die Ortsvorsteher-Kandidaten für Antendorf, Bernsen, Borstel, Escher, Kathrinhagen, Klein Holtensen, Wiersen, Poggenhagen, Raden, Westerwald und Rolfshagen.

Warten auf das amtliche Ergebnis

„Die jeweiligen Vorschläge erwarten wir in den nächsten Tagen. Zunächst müssen wir am Dienstag das amtliche Endergebnis der Wahl bekommen“, erklärte Bürgermeister Heinz Kraschewski. Selbstverständlich müssten die Ortsvorsteher nicht Mitglieder oder Kandidaten einer Partei sein. „Die Parteien können quasi jeden engagierten und geeigneten Bürger vorschlagen, der das Amt ausüben möchte“, so Kraschewski.

Durch die Wahl von Jörn Lohmann (CDU) in den Kreistag und die Wiederwahl von Manfred Spenner (SPD) und Siegbert Held (WGA), ist das Auetal künftig mit drei Mandatsträgern im Kreistag vertreten. Bislang waren es „nur“ Spenner und Held.  la

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg