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Die Segensbringer

80 Haushalte von vier Gruppen besucht Die Segensbringer

Weil der Ostwind mächtig um die Ecke fegt, bittet der Bürgermeister die kleinen Besucher hinein, singen dürfen sie dieses Mal im Beratungszimmer des Rathauses.

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„Stern über Bethelhelm, zeig uns den Weg“: Vor dem Rathaus wird tapfer dem bitterkalten Ostwind getrotzt und für den Bürgermeister gesungen.

Quelle: rnk

Auetal. Danach geht es wieder nach draußen, schnell wird der Segensspruch an die Eingangstür des Auetaler Rathauses geschrieben, und dann wird noch einmal gesungen: „Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg.“

 Vielleicht gab es diese Zugabe, weil sich Heinz Kraschewski mächtig spendabel zeigte, man weiß es nicht. Aber seit Jahr und Tag liegt die Summe, die die Sternsinger bei ihren Besuchen einsammeln und für einen guten Zweck spenden werden, kontinuierlich über 1000 Euro. Und das ist auch in diesem Jahr das angestrebte Ziel.

 80 Haushalte werden dazu ab dem 10. Januar besucht – Haushalte von Rolfshagen bis Wiersen. Das ganze Auetal hat Segensbedarf angemeldet. 16 Kindern werden sich auf den Weg machen, gefahren von ihren Eltern, und sie werden sich in vier Gruppen aufteilen. Besucht werden die Familien, die im vergangenen Jahr um einen Segensspruch gebeten hatten. „Normalerweise“, erzählt Daniela Rauhut, „melden sich später noch ein, zwei Familien, die ebenfalls besucht werden wollen, aber in diesem Jahr nicht.“ Und auch wenn die offizielle Frist schon ein paar Tage verstrichen ist, so kann man doch noch Rauhut kontaktieren, wenn man besucht werden möchte: Telefon (05752) 922221. Unter dieser Nummer läuft ein Anrufbeantworter.

 Zu den 16 Auetaler Kindern gesellen sich in diesen Tagen in ganz Deutschland geschätzte 330000 Sternsinger, um im Januar von Tür zu Tür zu ziehen, um Häuser und Wohnungen zu segnen und um Spenden für Not leidende Kinder in der ganzen Welt zu sammeln. Übrigens: Das Sternsingen ist ein alter Brauch, der bis ins Mittelalter zurückreicht. Als Könige gekleidet zogen Jungen durch die Gassen und spielten den Zug zur Krippe nach.

 Das Kindermissionswerk hat den Brauch 1958 durch die Sternsingeraktion wieder aufgegriffen und ihm ein neues Ziel gegeben. Heute ist das Sternsingen die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Dieses Jahr wird für Bolivien gesammelt.

Von Frank Westermann

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