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Diese Sause bleibt in Erinnerung

Feier zum 850-jährigen Dorfbestehen Diese Sause bleibt in Erinnerung

Die Bernser können sich glücklich schätzen, dass sie mit ihrem Ortsvorsteher Torben Stemme und dem Geschäftsmann Michael Kauhs so engagierte Bürger in ihren Reihen haben, die den Mut hatten, anlässlich des 850-jährigen Dorfbestehens ein großes Fest auf die Beine zu stellen. Drei tolle Tage wurde gefeiert, und nicht nur fast alle 431 Bernser waren dabei, sondern viele Gäste.

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Beim Kinderfest sorgen die „Milchschnitten“ und „Skyscrapers“ mit ihren Aufführungen für Begeisterung im prall gefüllten Festzelt.

Quelle: la

Bernsen.  „Es war ein Risiko und jede Menge Arbeit. Die Stunden der Vorbereitung darf man nicht zusammenzählen. Aber es hat sich gelohnt“, resümiert Stemme. „Die 850-Jahr-Feier wird den Bernsern sicher lange positiv in Erinnerung bleiben“, fügt Kauhs hinzu. Und beide bedankten sich bei allen Helfern für die große Unterstützung.

 Los ging es am Freitagnachmittag mit dem großen Kinderfest, und da das Wetter nicht mitspielte, zog man kurzerhand mit dem gesamten Spielangebot, einschließlich der Hüpfburg, ins Festzelt um. Dort vergnügten sich dann die Kinder ebenso wie ihre Eltern. Beim Torwandschießen gab es etwas zu gewinnen, auf der Hüpfburg wurde getobt, ein Quiz gab Rätsel auf, und selbstverständlich fehlte auch das beliebte Kinderschminken nicht. Schließlich sorgten die „Milchschnitten“ und „Skyscraper“ mit ihren Auftritten für Begeisterung bei Groß und Klein und für einen nahtlosen Übergang zur großen Kinderdisco. Die DJs Torben und Hendrik heizten den Kindern mächtig ein, und selbst als die Kleinsten längst tief schlafend in ihren Betten lagen, ging der Disco-Abend weiter. „Wir mussten wirklich um Mitternacht abbrechen, sonst wäre die Kinderdisco erst am Morgen zu Ende gegangen“, stellte Stemme lachend fest.

 Dabei hatte man am Sonnabend noch eine Menge vor. Los ging es um 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus mit einem Vortrag des ehemaligen Vorsitzenden des Heimatvereins, Norbert Beißner, der die 850-jährige Geschichte Revue passieren ließ. Kaum jemand hatte damit gerechnet, dass das Interesse so groß ist, und so mussten zunächst noch Stühle gerückt und die Stellwände mit jeder Menge Informationen und historischen Fotos aus Bernsen etwas enger gestellt werden.

Vorzüge des Dorflebens

„‚Augen auf für nebenan’ lautet das Motto einer Kampagne des Städte- und Gemeindebundes. Gib acht auf deine Mitmenschen und kümmere dich um sie. Das muss man in Bernsen nicht betonen, das funktioniert“, stellte Bürgermeister Heinz Kraschewski am Abend beim Festkommers fest. Zuvor hatte Stemme die Gäste begrüßt, etwas Geschichtliches zum Dorf und einige Anekdoten zum Besten gebracht. Es folgten Grußworte von Landrat Jörg Farr und dem SPD-Landtagsabgeordneten Karsten Becker, die beide auf die Vorzüge des Dorflebens eingingen.

 Schließlich enthüllten Kraschewski und Gundula Dohm eine Erinnerungstafel. Carsten Hafenrichter hatte das Schild aus Eichenholz in Heimarbeit hergestellt und die Inschrift eingefräst. Das Schild soll an der Bushaltestelle bei der Linde an der Ortsdurchfahrt Platz finden.

 Dann wurde gefeiert. Die Partyband „Impuls“ brachte das Festzelt zum Beben und sorgte dafür, dass sich das „feierwütige Volk“ bestens vergnügte. Bis zum frühen Morgen ging die friedliche Sause.

 Am Sonntagmorgen fanden sich die Bernser zum Zeltgottesdienst mit Pastor Robert Dierking ein und genossen im Anschluss das Katerfrühstück. Musikalisch wurde das von der Schützenkapelle Kathrinhagen begleitet. Die Jagdgenossenschaft gab die Gewinner ihres Ortsquiz bekannt und verteilte die Preise, und am Nachmittag sorgte bei Kaffee und Torten Martin Niemeier noch einmal musikalisch für Unterhaltung. Erst am Abend klang das dreitägige Fest aus.  la

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