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Edelstahl-Kolosse am Haken

Neuer Trinkwasserbehälter Edelstahl-Kolosse am Haken

Spannend ist es kürzlich in Bernsen gewesen. Werner Volker, Geschäftsführer des Wasserverbandes Schaumburg und seine Mitarbeiter Andreas Gerber und Holger Meier machten sich auf den Weg ins Auetal, um das Spektakel zu verfolgen.

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Die 5,2 Tonnen schweren Edelstahlbehälter werden mithilfe eines Krans im Gebäude platziert.

Quelle: la

BERNSEN. Der Verband lässt zwischen der Autobahn und der Landesstraße 443 im Bereich Bernsen einen neuen Trinkwasserbehälter bauen.

Die Holzkonstruktion ist fertig und ein großer Teil bereits mit Lärchenholz verkleidet. Nun mussten die beiden 5,2 Tonnen schweren Edelstahlbehälter in das Gebäude gestellt werden. Nachdem die Genehmigung für die Schwertransporter vorlag, starteten die beiden Lkw mit den Kolossen nachts im Oberallgäu, wo die Edelstahlbehälter hergestellt wurden. 6,50 Meter hoch und mit einem Durchmesser von vier Meter können 75000 Liter Wasser in jedem der Behälter gespeichert werden.

Morgens um 6 Uhr kamen die Transporter an. Der Feldweg hinauf zum Gebäude war zum Teil mit großen Platten befestigt worden, damit die schweren Fahrzeuge, darunter auch ein Kranwagen, nicht versackten.

Mithilfe des Krans schwebten schließlich die beiden Behälter nacheinander ins Innere des Gebäudes und fanden dort den vorgesehenen Platz. Das war an jenem Tag wirklich der wichtigste Termin, stellten die Männer des Wasserverbandes unisono fest.

Dach kommt bald drauf

Sofort begannen Mitarbeiter der Firma aus dem Oberallgäu, die Behälter anzuschließen. „Jetzt wird die Halle geschlossen. Das heißt, das Dach kommt drauf, und zwar wohl noch in dieser Woche“, erklärte Meier den weiteren Ablauf der Arbeiten. Dann folgen die Verrohrung und Installation, und schließlich wird das Gebäude noch gefliest.

Einige Wochen wird an dem neuen Trinkwasserbehälter wohl noch gearbeitet. „Wir wollten im ersten Halbjahr 2018 fertig werden, und das schaffen wir auch“, ist Volker sicher. Dann sollen die Bürger zu einer Einweihung mit Besichtigungsmöglichkeit der neuen Anlage eingeladen werden.

Insgesamt investiert der Wasserverband Nordschaumburg 430000 Euro in das Projekt. Notwendig geworden ist der Neubau, da die Technik in dem alten Behälter aus den fünfziger und sechziger Jahren immer wieder Probleme gemacht hat. Kolibakterien wurden nachgewiesen, die Bürger mussten ihr Trinkwasser zeitweise vor dem Gebrauch abkochen.

„Das hat mit der Inbetriebnahme des neuen Trinkwasserbehälters ein Ende“, verspricht Volker. la

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