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Frühjahrsputz im Auetal

Rolfshagen, Borstel und Kathrinhagen gesäubert Frühjahrsputz im Auetal

„Natürlich muss eine Müllsammelaktion organisiert werden“, meint Rüdiger Teich, und den Grund dafür kennt Rolfshagens Ortsvorsteher auch: „Sonst laufen alle nur in der Mitte rum und sammeln dort ein.“

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 In Kathrinhagen soll die Köhlerhütte bis Mai neu eingekleidet werden.

Quelle: rnk

Auetal. Damit in Rolfshagen auch jede Straße gesäubert wird, hat Teich die 30 Mitstreiter in 17 Gruppen aufgeteilt, nur an der Obernkirchener Straße und auf der Straße am Bückeberg sammelt ausschließlich die Feuerwehr: Weil dort viel und schnell gefahren wird, kann die Wehr ihren Einsatzort absichern.

 Nach zwei Stunden ist der mittelgroße Hänger vor dem Familienzentrum gut mit Müllsäcken gefüllt; einige Autoreifen, einen Schwangerschaftstest, und unzählige Kippen. Nach zwei Stunden gibt es Pizza für alle, und Teich ist zufrieden: „Sicher, im vergangenen Jahr haben ein paar Mitstreiter mehr die Dorfgemeinschaftsaktion besucht, aber zum einen ist das Wetter heute nass, unfreundlich und kalt, zum zweiten ist die DLRG-Ortsgruppe, die ansonsten immer teilnahmen, an diesem Morgen selbst im Einsatz, weil sie die Säcke für die Altkleidersammlung verteilt. Und drittens steht die Winterolympiade der Auetaler Jugendwehren an, daher musste der Nachwuchs absagen.“

 Nicht ganz so viele sind ein Dorf weiter unterwegs, aber der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Borstel nimmt es gelassen: „13 Einwohner sammeln mit, darunter auch Jugendliche – so viel wie nie“, meint Torben Gerber. Gerber und seine Mannen haben nicht am Ortseingangsschild begonnen, sondern oben am „Auetal-Highway“ und haben sich dann mühsam bis zur Hude hochgearbeitet. Die Stimmung ist gut, und so viel Müll wie 2014 ist es diesmal nicht. „Auch die Zahl der Schnapsflaschen in den Gräben ist zurückgegangen.“ Anschließend wird noch gegrillt, denn die Dorfgemeinschaft hat sich einen neuen Grill angeschafft.

 In Kathrinhagen bereitet die Köhlerhütte Probleme: Das sie umgebende Holz ist faul und morsch und dabei nicht einmal 15 Jahre alt. „Wenn ich im Süden Deutschlands zum Ski-Urlaub weile“, sagt Thorsten Ackmann, „dann gibt es dort Hütten, die sind 100 Jahre alt– und das Holz hält noch immer.“ Warum das so ist, kann der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft auch erklären: Dort unten wird Lärche genommen. Genau das soll bis Mai auch die Kathrinhäger Köhlerhütte schützen, entsprechende Angebote werden eingeholt, denn immerhin liegt die Hütte auf einem Seitenarm des Pilgerweges.

 Insgesamt hatten sich trotz der widrigen Wetterverhältnisse zehn Helfer zum Frühjahrsputz eingefunden, und dem Wetter war es wohl auch geschuldet, dass keine Kinder dem Aufruf „Wir sammeln Landschaftsmüll“ gefolgt waren. Außer der Gruppe, die an der Köhlerhütte das Holz abnahm, holte das zweite Team die Ruhebänke aus dem Winterquartier, stellte sie auf und reinigte die Sitzgelegenheiten. rnk

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