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Für alternative umweltfreundliche Energien im Auetal

Auetal / SPD Für alternative umweltfreundliche Energien im Auetal

Der Atomausstieg ist beschlossen – und alternative, umweltfreundliche Energien sind in aller Munde. Auch die Auetaler SPD und die Grünen beschäftigen sich seit Längerem intensiv mit dem Thema.

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Manfred Spenner (von links), Rolf Wittmann, Roberto Alessandro und Rüdiger Teich haben noch einmal Einzelheiten zur Gründung der „Aue-Genossenschaft – alternative umweltfreundliche Energien“ besprochen. © la

Auetal (la). „Nicht erst nach Fukushima sind der Atomausstieg und neue Energien für uns wichtig“, betonte Manfred Spenner (SPD). Gemeinsam mit den Grünen habe die SPD nach einem Projekt gesucht, im Auetal die alternativen, umweltfreundlichen Energien zu fördern.

„Wir arbeiten bei dem Thema gut zusammen, das zeigt auch das Beispiel Stromkonzession im Auetal“, stellte Rolf Wittmann (Grüne) fest. Diese gute Zusammenarbeit soll auch über die Kommunalwahl hinaus fortgesetzt werden.

„Egal, wie die Wahl ausgeht. Das ist völlig unabhängig davon, denn unsere Zusammenarbeit hat bereits gute Früchte getragen“, so Spenner. Daher habe man nun beschlossen, eine Genossenschaft zu gründen.

„Aue-Genossenschaft – alternative umweltfreundliche Energien“ soll diese heißen. Ziel ist es, die alternative, umweltfreundliche Energiegewinnung zu fördern und zwar auch zum finanziellen Vorteil der Auetaler.

„Wir wollen als Genossenschaft Dachflächen oder Grundstücke im Auetal anmieten und darauf Photovoltaikanlagen oder Kleinwindkraftanlagen installieren“, erläutert Spenner. Die Genossenschaft würde angebotene Dachflächen prüfen lassen und die Anlagen durch eine heimische Elektrofirma installieren und warten lassen. „Den Vermietern entstehen dadurch keine Kosten, sondern sie profitieren von den Mieteinnahmen“, so Wittmann.

Die Bau- und Aufstellungsanträge würden von der SPD und den Grünen im Rat selbstverständlich unterstützt. „Die Genossenschaft profitiert durch die Einnahmen der Stromeinspeisung“, erklärt Wittmann. Geeignete Dachflächen würden, vor allem auf landwirtschaftlichen Gebäuden, noch zahlreich zur Verfügung stehen.

Dort, wo Photovoltaikanlagen nicht so gut geeignet sind, könnten Kleinwindanlagen aufgestellt werden. „Die gibt es in den verschiedensten Ausführungen – und ihr Wirkungsgrad ist sogar wesentlich besser als der von Photovoltaikanlagen“, erläutert Wittmann. Auch weitere Großwindanlagen können sich SPD und Grüne für das Auetal vorstellen. „Dazu müsste der Rat allerdings die Aufstellungsorte im Einzelfall prüfen“, so Spenner.

„Weitere Biogasanlagen scheiden als alternative Energieanlagen aber aus“, stellte Wittmann fest, denn die beiden großen Anlagen in Hattendorf und Rolfshagen würden für die Region ausreichen. „Jetzt möchten wir Wind und Sonne nutzen“, sind sich die Kommunalpolitiker von SPD und Grünen einig. Für die Gründung der Genossenschaft wurde bereits ein Notar hinzugezogen, der die rechtliche Seite klärt. „Demnächst werden wir dann über die Dörfer ziehen,

Bürgerinformationsveranstaltungen organisieren und für unsere Aue-Genossenschaft werben“, sagte Spenner. Auetaler können dann Anteile im Wert zwischen 500 und 5000 Euro pro Person zeichnen.

„Wir sind sicher, dass alle von unserer Genossenschaft profitieren können“, sind sich Spenner und Wittmann einig: die Umwelt natürlich, die beteiligten Auetaler Firmen, denn es sollen ausschließlich Auetaler Handwerker beauftragt werden, und die Bürger, die Anteile an der Genossenschaft zeichnen.

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