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Für einen Haufen Geld

DLRG will Fahrzeughalle in Rolfshagen Für einen Haufen Geld

Fast 400 Mitglieder –Tendenz steigend –, ein ständig wachsendes Aufgabengebiet und jede Menge Nachwuchs, das verlangt nach einem vernünftigen Standort.

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Die kleine Garage der DLRG reicht schon lange nicht mehr aus – eine Fahrzeughalle und ein Schulungszentrum werden derzeit geplant.

Quelle: la

Rolfshagen. Deshalb plant die Rolfshäger DLRG-Ortsgruppe eine Fahrzeughalle mit Jugend-, Einsatz- und Ausbildungszentrum im Bereich des Multifunktionsplatzes.

 „Das kostet einen Haufen Geld, auch wenn wir ganz viel in Eigenleistung machen wollen“, stellte der Vorsitzende der Ortsgruppe, Jan-Hendrik Reese, während der Hauptversammlung fest. Die alte Garage mit kleinem Lagerraum, die auf dem Multifunktionsplatz – angrenzend an das Toilettenhaus – steht, reicht längst nicht mehr aus. „Wir haben Boote und Fahrzeuge am Doktorsee, in privaten Scheunen und Garagen oder bei Mitgliedern auf den Grundstücken stehen. Unser Material lagern wir an vier verschiedenen Standorten. Und es braucht viel Zeit, um es von A nach B zu schaffen. Das geht so nicht weiter“, betonte Reese. Die Fahrzeughalle sei bereits seit Längerem geplant, und Mittel dafür stünden bereits zur Verfügung. Auch mit der Gemeinde Auetal ist die Planung abgesprochen. Zwölf mal 14 Meter groß soll die Fahrzeughalle werden und sechs Stellplätze beinhalten.

 Um den Ansprüchen im Ausbildungsbereich Erste Hilfe sowie bei den Sanitätsausbildungen gerecht zu werden und um der Jugend Raum zu bieten, hat die DLRG-Ortsgruppe eine Vision: „Wir wollen an die Fahrzeughalle ein Jugend-, Einsatz- und Ausbildungszentrum bauen, mit einem Schulungsraum, sanitären Anlagen, einer Küche und Lagerraum“, so Reese. Wie das finanziert und umgesetzt werden kann, ist jedoch noch völlig offen. „Aber wir wollen auf jeden Fall für beides einen Bauantrag stellen, damit wir die Möglichkeit haben, dass unsere Vision in Erfüllung geht“, fügte der Ortsgruppenchef hinzu. Das Projekt Fahrzeughalle werde heute als umsetzbar angesehen, das Schulungszentrum soll ein nachträglicher Anbau in den Folgejahren werden. „Sobald eine endgültige Prüfung der Machbarkeit stattgefunden hat, wird es einen Informationstermin geben“, so Reese.

 Bürgermeister Heinz Kraschewski kennt die groben Pläne der Rolfshäger Lebensretter und unterstützt diese ausdrücklich. „Das Bauvorhaben muss bauplanrechtlich gesichert werden. Wenn die Details der DLRG bekannt sind, werden wir das Verfahren in Gang setzen“, so Kraschewski.  la

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