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Funkturm in Bernsen geplant

Für Telefonanbieter und Digitalfunk der Polizei Funkturm in Bernsen geplant

Im Januar dieses Jahres haben die Stadtwerke Rinteln gemeinsam mit der Gemeinde Auetal das Stromnetz im Auetal von der Westfalen Weser Netz AG übernommen: 48 Kilometer Mittelspannungsleitung, 150 Kilometer Niederspannungsleitung und damit rund 3600 Stromverbraucher.

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Michael König (von links), Ute Sonnenschein, Karl-Heinz Reibke und Martin Niemeier sehen sich auf dem Grundstück bei Bernsen die Pläne an.

Quelle: wm

Bernsen. Seit Januar, schilderte Elektromeister Martin Niemeier, haben die Stadtwerke bereits etliche neue Hausanschlüsse im Auetal installiert. Heute beginnt die erste große Baumaßnahme: Die Stadtwerke verlegen ein Stromkabel zu dem neuen geplanten Funkturm in Bernsen. Das soll ein Stahlgittermast mit 40 Meter Höhe werden, Bauherr ist die Deutsche Funkturm GmbH in Hannover.

Den Turm will neben mehreren Telefonanbietern auch die Polizei für ihren Digitalfunk nutzen. Gestern trafen sich auf dem Baugelände direkt an der A2 in Richtung Dortmund die Akteure dieses Projektes: Niemeier für die Stadtwerke, Karl-Heinz Reibke aus Varenholz, der die Tiefbauarbeiten übernimmt, und Ute Sonnenschein mit Michael König vom Vermessungsunternehmen Sonnenschein aus Hameln. Das Erdkabel für den Funkturm soll entlang der Autobahn und danach entlang einer Ackerfläche zur Krümmlingsstraße nach Bernsen gelegt werden. Dort ist der Netzverknüpfungspunkt.

„Im Auetal“, betont Niemeier, „betreiben die Stadtwerke ein Netz auf dem Stand der Technik mit Erdkabeln, das sie von Westfalen Weser Netz AG übernommen haben.“

Thomas Sewald, technischer Leiter bei den Stadtwerken, informierte gestern, dass in etlichen Auetaler Haushalten in den nächsten Tagen die Stromzähler ausgewechselt werden müssen. Das habe nichts mit der Netzübernahme zu tun, sondern sei ein turnusmäßiger Wechsel nach dem Eichgesetz. Eingebaut würden wieder klassische Zähler mit Drehscheibe, die 16 Jahre lang in Betrieb bleiben können – vorausgesetzt der Gesetzgeber verändert diese Laufzeit nicht.

Die Zähler wechseln Mitarbeiter der Elektro-Fachfirma Fred Tünnermann aus Rehren für die Stadtwerke aus. Die Elektroinstallateure können sich entsprechend ausweisen. Zurzeit verzichte man noch auf den Einbau von elektronischen Zählern, schilderte Sewald, und das habe drei Gründe: Sie sind noch nicht Pflicht, zu teuer und halten nur neun Jahre.

Mit der Übernahme des neuen Stromnetzes im Auetal und des Strom- und Gasnetzes in den Gemeinden Augustdorf, Dörentrup, Kalletal und Leopoldshöhe (gemeinsam mit den vier Kommunen, den Stadtwerken Bad Salzuflen, Detmold und Lemgo) mit rund 1300 Kilometer Strom- und rund 350 Kilometer Gasleitungen ist auch der Servicebereich der Stadtwerke Rinteln mit zwei Technikern und einem technischen Zeichner gewachsen. Die neuen Mitarbeiter sind Elektromeister Martin Niemeier, Elektromonteur Jörg Adolf Eckel und Andreas Beste für Vermessung und Dokumentation.

Das Besondere an den neuen Mitarbeitern: Sie sind nicht nur fit in ihrem Fachbereich, sondern kennen sich auch in den neuen Gebieten bestens aus, weil sie dort schon früher langjährig tätig waren. Elektromeister Martin Niemeier kennt das Stromnetz im Auetal wie seine Westentasche, er betreut es seit rund 35 Jahren. Ein unschätzbarer Vorteil, wenn man nachts einen Störfall beheben soll und nicht erst lange suchen muss, wo der Verteilerkasten steht. Außer dem Netz zählt zu seinen Aufgaben auch das Umspannwerk in Rehren. Niemeier war zuletzt von Stadthagen aus für die Westfalen Weser Netz GmbH tätig.

Was macht ein Bürger im Auetal, wenn er eine Frage oder ein Problem hat? „Ganz einfach“, sagt Niemeier, „er ruft bei den Stadtwerken Rinteln an, der Störungsdienst ist rund um die Uhr besetzt.“ Und im Haus gebe es einen Netz- und Kundenservice, der Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Energie, zum Betrieb der Netze, zum Einsatz regernativer Energien und der Energieeinsparung sei. „Da sitzen Fachleute, die weiter helfen können.“

wm

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