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Geld zum „Aufhübschen“

Dorferneuerungsprogramm Geld zum „Aufhübschen“

Mit Mitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm ist in Rolfshagen bereits eine Menge passiert. „Das sieht man an vielen Ecken im Dorf“, sagte Matthias Reinold vom gleichnamigen Planungsbüro und zeigte anhand von Vorher-Nachher-Fotos einzelne Projekte, die inzwischen umgesetzt sind und zur Verschönerung des Ortes beitragen.

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Quelle: pr.

Rolfshagen. Jetzt soll der Förderzeitraum verlängert werden, was auch für private Haus- und Hofbesitzer noch einmal die Chance bietet, Ko-Finanzierungen aus dem großen Fördertopf zu bekommen.

30 Prozent der Kosten als Zuschuss

„Bislang war die Dorferneuerung in Rolfshagen mit Schwerpunkt auf die öffentlichen Maßnahmen ausgelegt. Nur vier private Sanierungen wurden bislang durchgeführt“, stellte Matthias Reinold fest. „Dabei ist das eine einmalige Chance, dass Sie 30 Prozent der Sanierungskosten als Zuschuss ergattern“, sagte Bürgermeister Heinz Kraschewski am Dienstagabend bei der Bürgerversammlung im Gasthaus „Zum Kühlen Grund“. Das Interesse war überraschend groß. Knapp 30 Bürger waren gekommen, um sich über die Möglichkeiten, Antragsverfahren, Förderhöhen und Vorgaben zu informieren.

Sybille Reinhold stellte diese vor: „Die Häuser dürfen nicht nach 1945 gebaut worden sein. Und förderfähig ist alles, was die Hülle des Gebäudes betrifft.“ Die Häuser müssen allerdings auch in dem Bereich stehen, in dem die Dorferneuerung stattfindet. Also im Ortskern, zu dem folgende Straßen gehören: Rolfshagener Straße, Reihe, Welle, Horstsiek, Kirchstraße, Hülsenbrink, Napoleonstraße und Kühler Grund.

Neu, aber in altem Glanz

„Dachdeckungen mit Wärmedämmung, Dach- und Dachstuhlreparaturen, Fassadensanierungen, Fenster, Türen, Dielentore sowie die Neugestaltung von Eingangsbereichen, Außenanlagengestaltungen, Einfriedung und sogar Abbruch und Entsorgung – all das ist möglich“, informierte Sybille Reinold. Ziel sei es, ursprüngliche Ansichten von alten Häusern zurückzuholen. „Der Rückbau von Fassaden, die irgendwann mit Eternitplatten verkleidet wurden und schönes Fachwerk verdecken, oder neue Fenster im ursprünglichen Stil, so etwas wird häufig im Rahmen der Dorferneuerung durchgeführt. Das lässt die Häuser neu, aber eben in altem Glanz erstrahlen“, sagte Sybille Reinold, die auch einige Beispiele zeigte. Darunter ein Haus an der Napoleonstraße in Rolfshagen, das sie „ein Paradebeispiel“ nennt.

Und das „Hübschmachen“ wird bezuschusst. 30 Prozent Förderung können Privatsanierer bekommen. Die Mindestförderung sind allerdings 2500 Euro, was bedeutet, dass der Hausbesitzer selbst etwa 8300 Euro in die Hand nehmen muss. „Man kann die Maßnahmen zeitlich staffeln und Zug um Zug durchführen, bis man die Höchstgrenze erhalten hat“, so die Fachfrau. So könnte man zunächst die Fenster, dann eine Dielentür und eventuell noch den Eingangsbereich sanieren und hätte nicht alle Kosten zeitgleich.

Möglich ist das alles aber nur noch bis zum Ende des Förderzeitraums. Dieser wurde zwar jetzt verlängert, aber 2019 oder spätestens 2020 ist für Rolfshagen Schluss damit. Und es gibt Stichtage für die Antragstellung. Der nächste ist bereits der 15. Februar und dann folgt noch ein weiterer, nämlich der 15. September. „Das ist eine Ausnahme. Im nächsten Jahr wird es nur einen Stichtag geben“, so Sybille Reinold.

Für Beratungen stehen das Planungsbüro Reinold, Telefon (05751) 9646744 und Sebastian Wittek von der Gemeinde Auetal, telefon (05752) 18160 zur Verfügung.  la

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