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„Das wird jetzt richtig gut“

Gemeindehaus in Hattendorf wird saniert „Das wird jetzt richtig gut“

Antje Wachtmann ist zufrieden. Es hat zwar fast zwei Jahre gedauert, doch nun steht die Pastorin der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Hattendorf endlich mitten in den Früchten ihrer Arbeit.

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Muss nicht selbst bauen, nimmt die Schaufel aber dennoch in die Hand: Pastorin Antje Wachtmann.

Quelle: jak

Hattendorf. Für etwa 48000 Euro wird das zuvor baufällige Gemeindehaus nun saniert. Nicht nur die einsturzgefährdete Wand wurde ersetzt, aufgrund der Spendenbereitschaft der Kirchenmitglieder können auch die Decke sowie der Fußboden saniert werden.

 Doch was war passiert? Bereits seit April 2014 ist der aus den Siebzigern stammende Anbau des Gemeindehauses nicht mehr nutzbar gewesen. Wasser war in die große Fensterfront eingedrungen, ein erstes Gutachten des Sachverständigen fiel verheerend aus: einsturzgefährdet. Sofort wurde die Arbeit der Kirchengemeinde in andere Räume verlegt. „Besonders die Kirchengemeinde Karohagen und der Heimatverein haben uns wunderbar unterstützt“, erinnert sich Wachtmann.

 Von Anfang an stand für die junge Pastorin fest: Eine Gemeinde benötigt ein Gemeindehaus. Planung und Finanzierung brauchten zwar ihre Zeit, doch zusammen mit dem Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg und zahlreichen Einzelspendern konnte Wachtmann bereits 2015 die ambitionierten Pläne verkünden: „An der Finanzierung scheitert es auf jeden Fall nicht“, sagte sie im November.

 Einen Großteil der Kosten übernimmt der Kirchenkreis, doch mit 16000 Euro stammt ein dicker Brocken auch aus der Gemeindekasse. „Das wäre ohne die vielen Spenden nicht möglich gewesen“, freut sich Wachtmann. „Diese Spender haben dafür gesorgt, dass das jetzt richtig gut wird.“ Denn die Bauarbeiten könne man jetzt zum Anlass nehmen auch den Boden sowie die Decke anzugehen. „Hoffentlich können wir dann auch das WLAN des Pfarrheims bis hier her umleiten“, so Wachtmann. Dann könne sie im Konfirmandenunterricht auch mal ein Video zeigen. Die die nötige Verkabelung für einen Videobeamer werde jetzt gleich mitgemacht.

 Der neue Boden solle dann auch etwas „krabbelfreundlicher“ gestaltet sein. Denn bisher hätte die Kindergruppe der „Kirchenmäuse“ immer auf einem Teppich spielen müssen, „und wenn die dann runtergekrabbelt sind, wurde es schon richtig kalt“.

 Noch in dieser Woche sollen die Arbeiten an der Wand vollendet sein. Die großen Glastüren, die bisher noch mit Holz verkleidet sind, sollten dann auch mehr Licht in den bereits jetzt grundsätzlich nutzbaren Gemeinderaum lassen. „Und dann entscheiden wir auch, wie wir das mit den Lampen machen“, so Wachtmann.

 Im Anschluss würden die Dachdecker noch letzte Restarbeiten durchführen müssen, Decke und Boden vollendet und einige kleine Arbeiten im Außenbereich erledigt werden. „Ich hoffe, dass wir bereits Ende Mai mit allen Arbeiten fertig sind“, blickt Wachtmann optimistisch in die Zukunft.

 Übrigens: Während der 1978/79 errichtete Anbau nun aufwendig saniert werden musste, steht das alte Gemeindehaus aus dem Jahr 1914 „noch immer wie eine Eins“. jak

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