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Gewässerschau: Umgestürzter Baum liegt in der Aue

Auetal / Überprüfung Gewässerschau: Umgestürzter Baum liegt in der Aue

Mit Gummistiefeln und in wetterfester Kleidung haben sich am Donnerstag Albert Haake, Thomas Meyer, Rolf Wittmann, Lars Büttner und Michael Krüger als Vertreter der Gemeinde Auetal in Hattendorf zur jährlichen Gewässerschau getroffen. Den ganzen Tag lang waren die Kontrolleure unterwegs, um den Durchfluss der Aue im Bereich zwischen Hattendorf und Bernsen sowie den des Ölberger Bachs zu überprüfen. Die fünf Männer bilden die Schaukommission „Nummer 30 – Bückeburger Aue“.

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In Gummistiefeln stehen Albert Haake (l.) und Lars Büttner in der Aue und entfernen eine Plastikplane aus dem Bachbett, beobachtet von Rolf Wittmann (v. l.), Michael Krüger und Thomas Meyer.

Quelle: la

Auetal. Auetal (la). „Diese Schaukommission gehört zu den zwei Unterhaltungsverbänden der Bückeburger Aue. Da die Aue durch mehrere Gemeinden fließt, hat jede Gruppe ihren Bereich, der einmal pro Jahr kontrolliert wird“, erklärt Krüger. Es werde kontrolliert, ob die Bäche, im Auetal also die Aue und der Ölberger Bach, ungehindert fließen können oder von umgestürzten Bäumen, Plastik oder anderem Müll in einem Bereich gestaut werden.

 „Missstände werden in das Schaubuch eingetragen, das wir abends beim Abschlussgespräch aller Schaukommissionen abgegeben haben“, so Krüger. Zu beanstanden gab es im Auetal lediglich einen umgestürzten Baum zwischen Hattendorf und Rehren, etwa einen Kilometer hinter dem Schützenhaus. „Dieser Baum muss entfernt werden, weil er den Durchfluss der Aue erheblich behindert“, erklärt Krüger.

 Anhand der Protokolle werde der Unterhaltungsverband nun prüfen, was an den gemeldeten Stellen unternommen werden muss. „Es kann sein, dass der Unterhaltungsverband die Entfernung des Baumes in Auftrag gibt oder, falls sich das Waldstück in Privatbesitz befindet, den Eigentümer anschreibt und auffordert, den Missstand zu beseitigen“, erklärt Krüger.

 Einiges an Müll haben die fünf Männer sofort aus der Aue entfernt und auf einen Anhänger der Gemeinde Auetal geladen. So zum Beispiel ein Stück Plane und eine zerbrochene Glasscheibe, die in Rehren an der Auestraße in dem Bach lagen.

 „Müll haben wir in den verschiedensten Bereichen der Aue gefunden, aber, abgesehen von dem einen Baum, keine größeren Dinge, die zu einem Stau führen könnten. Die Aue und der Ölberger Bach sind in einem guten Zustand“, zog Krüger ein positives Resümee der diesjährigen Gewässerschau im Bereich Auetal, richtete aber einen Appell an alle Einwohner, keinen Müll und keinen Schutt in die Aue zu werfen.

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