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Auetal Gräber eingeebnet und Wege zurückgebaut
Schaumburg Auetal Gräber eingeebnet und Wege zurückgebaut
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19:02 05.09.2011
Manfred Spenner (von links), Rüdiger Teich und Thomas Priemer schauen sich den sanierten Friedhof in Rolfshagen an. © la

Auetal-Rolfshagen (la). Dem Bauhof werden regelmäßig Friedhöfe zugewiesen, die pro Jahr saniert werden müssen. Einer nach dem anderen wird von Grund auf saniert, und auf den weiteren werden die regelmäßigen Pflegearbeiten durchgeführt“, erklärte Priemer jetzt auf dem Friedhof in Rolfshagen.

Dieser Friedhof wurde nämlich in den vergangenen Wochen grundsaniert. Die Müllbehälter wurden vom Eingangsbereich an den hinteren Rand des Friedhofs verlegt, wo sie nicht beim Betreten des Friedhofes sofort ins Auge fallen. Außerdem wurden sieben Gräber eingeebnet, deren Nutzung abgelaufen war oder die nicht mehr von Angehörigen gepflegt wurden. Dazu wurden zuvor Benachrichtigungen ausgehangen.

„Wir haben aber nicht nur die Gräber eingeebnet, die Flächen begradigt und Gras eingesät, sondern auch die Grabstellen, die die Nutzer bereits selbst aufgelöst haben“, erklärte Manfred Spenner vom Bauhof. Die meisten Nutzer würden nämlich nach Ablauf der Zeit nur die Umrandungen von den Grabstellen entfernen, aber keine ebene Fläche herstellen und auch kein Gras einsäen, obwohl sie dazu verpflichtet seien. „Hier müssen wir noch prüfen, ob und welche entstandenen Kosten wir den ehemaligen Nutzern auferlegen können“, stellte Priemer fest.

Außerdem haben die Mitarbeiter des Bauhofs zwei Wege zurückgebaut und ebenfalls Rasen eingesät. „Das macht den Friedhof pflegeleichter. Außerdem sind so viele kleine Wege nicht notwendig“, erläuterte Spenner.

In den nächsten Tagen soll noch das neue Eingangstor geliefert und im Eingangsbereich ein Sandsteinkreuz aufgestellt werden. „Wir haben hier in Rolfshagen einen anonymen Urnenbereich, und immer wieder werden in dem Bereich Kränze und Blumen abgelegt, die dann natürlich bei den Pflegearbeiten stören. An dem Kreuz können diese dann zentral abgelegt werden“, erläuterte Teich in diesem Zusammenhang.

Die Überarbeitung des Friedhofs in Rolfshagen habe etwas länger gedauert, da die Bauhofmitarbeiter mit der Beseitigung der Hochwasserschäden vom Juli beschäftigt gewesen seien. „Da müssen wir dann schon schauen, wo unsere Arbeit wichtiger ist. Und die Straßen gingen natürlich vor. Das Hochwasser hat uns einige Wochen in unserem Arbeitsplan zurück geworfen“, erklärte Manfred Spenner.

„Ich denke, ungepflegte Friedhöfe müssen wir uns nicht vorwerfen lassen. Unsere zehn kommunalen Friedhöfe werden im Rahmen dessen, was unser Personaleinsatz möglich macht, gepflegt“, so Priemer.

Hinweise aus der Bevölkerung über eventuelle Probleme würden schnellstmöglich behoben. „Wir haben da immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger“, sagte Priemer.