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Großbaustelle ab Ende März

Auetal-Borstel / Ortsdurchfahrt Großbaustelle ab Ende März

Endlich geht es los: Die Ortsdurchfahrt Borstel, Kreisstraße 68 und 69, wird ausgebaut, und die Regenwasserkanäle werden erneuert. In der letzten Märzwoche wird die Baustelle eingerichtet, Baubeginn ist am 2. April.

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Holger Fröhlingsdorf von der Straßenbaubehörde in Hameln (l.) erläutert Anwohnern noch einmal detailliert die Pläne für die neuen Regenwasserkanäle in der Borsteler Ortsdurchfahrt.

Quelle: la

Auetal-Borstel. Auetal-Borstel (la).  „Ohne Lärm, Dreck, Umwege und Ärger wird es nicht gehen, aber wir hoffen auf ein gutes Miteinander mit den Anwohnern und auf Verständnis“, sagte Bauleiter Wolfram Rödiger von der Firma Ost-Bau aus Wolfsburg am Donnerstagabend bei der Bürgerinformationsveranstaltung in der „Alten Schule“ in Borstel. Betont wurde immer wieder, dass Bauleiter und Polier immer vor Ort ansprechbar seien, um sich auftretenden Problemen sofort zu widmen. „Man muss uns nur ansprechen“, so Rödiger.

 Rund 60 interessierte Anwohner waren gekommen, dabei brannten ihnen die Themen Entwässerung und Regenwasserkanäle am meisten unter den Nägeln. Kein Wunder bei den Erfahrungen, die die Borsteler in den vergangenen Jahren bei Starkregen immer wieder gemacht haben. Die gesamte Ortsdurchfahrt war überschwemmt, und etliche Keller standen unter Wasser.

 „Deshalb ist uns die Oberflächenentwässerung auch so wichtig, und deshalb werden auch neue Regenwasserkanäle verlegt“, stellte der Bauamtsleiter der Gemeinde Auetal, Friedhelm Liwack, fest. Begonnen wird mit dem Ausbau am nördlichen Ortseingang von Borstel auf der K69, etwa 70 Meter nördlich der Auebrücke. Dort wird zuerst der Kanalbau ausgeführt, dann der Straßenbau mit Geh-Radweg.

 Um die Entwässerung zu sichern, wird im ersten Teilstück ein Kanal mit einer Nennweite von 1200 Millimetern verlegt, der im Verlauf auf 500 und schließlich auf 300 Millimeter Durchmesser verkleinert wird. Einige Schmutzwasserhausanschlüsse sollen zeitgleich erneuert werden und auch die Trinkwasserleitung mit Hausanschlüssen werden neu verlegt.

 „Zunächst werden wir die Schwarzdecke aufnehmen und den Regenwasserkanal verlegen. Um einen so großen Kanal zu verlegen, müssen wir einen gut zwei Meter breiten Schacht ausheben. Daher ist das Befahren der Straße nicht mehr möglich. Wir werden aber so schnell wie möglich wieder Schotter einbringen, damit die Anwohner zu ihren Grundstücken gelangen“, versprach Rödiger. Bis auf einige kurzzeitige Ausnahmen sei sichergestellt, dass die Anwohner immer von einer Seite zu ihren Grundstücken gelangen. Da auch die Müllfahrzeuge während der Bauzeit nicht durch die Straße fahren könnten, werde die Firma OST Bau den Müll von den Häusern zu einer Sammelstelle bringen.

 Die Telekom wird während der Bauphase ein Glasfaserkabel verlegen. „Wird das dann auch angeschlossen?“, fragte der Borsteler Hartwig Ostermeier. „Sicher in den nächsten zehn Jahren“, antwortete Rödiger und stellte damit klar, dass die Baufirma darauf keinen Einfluss hat.

 Bis zu den Sommerferien muss der erste Bauabschnitt, der bis zum Kreuzungsbereich Osterfeld/Schaumburger Weg/ Borsteler Straße reicht, fertiggestellt werden, denn während der sechswöchigen Ferien soll die Kreuzung ausgebaut werden. „Bis zu den Sommerferien mit dem ersten Bauabschnitt fertig zu werden ist ein sportliches Ziel“, so Rödiger.

 „Der Ausbau der Kreuzung läuft dann genau in der Erntezeit. Das kann zu Problemen führen“, gab Landwirt Heinrich Blaue zu bedenken. „Das muss in dem Zeitrahmen geschehen, weil wir den Schülertransport sicherstellen müssen“, so Liwack.

 Insgesamt sind neun Monate für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Borstel angesetzt. „Jetzt müssen Sie uns nur noch eine Heizung im Geh-Radweg verlegen, damit wir keinen Schnee mehr schippen müssen“, merkte Blaue lachend an, was die grundsätzlich gute Stimmung der Bürgerinformationsveranstaltung widerspiegelte. Die Borsteler sind gespannt, was in den nächsten neun Monaten auf sie zu kommt, freuen sich aber grundsätzlich über den Ausbau und die Hoffnung in Zukunft bei Starkregenereignissen nicht mehr im Wasser zu stehen.

 Im Anschluss sahen sich einige noch mal die Pläne im Großformat an und ließen sich Details erläutern.

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