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Erfolg bei Nachwuchsfeuerwehr-Kräften im Auetal Gute Mischung

Sie sprühen vor Ideen, und wenn sie zusammentreffen, werden neue Pläne geschmiedet. Ulrike Kronenberg, Marie Ellis, Stefanie Buddensieck und Moritz Both bilden das vierköpfige Team, das sich künftig um die Jugend- und Kinderfeuerwehren im Auetal kümmern wird.

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Das neue Team mit Marie Ellis (von links), Stefanie Buddensieck, Moritz Both und Ulrike Kronenberg freut sich auf die neuen Aufgaben und sprüht vor Ideen und Elan.

Quelle: la

Auetal. Sie lösen Gemeindejugendfeuerwehrwart Jürgen Tegtmeier und seine Stellvertreter Sven Bethge und Lars Weber ab, die ihre Ämter, die sie viele Jahre mit großem Engagement ausgeübt haben, zur Verfügung stellen.

 „Ich bin sehr glücklich darüber, dass der Übergang so reibungslos verläuft und wir ein dynamisches, junges Team gefunden haben, das weder die Mehrarbeit noch die Verantwortung scheut“, sagte Gemeindebrandmeister Michael Möller.

 Mehrarbeit, weil alle vier selbstverständlich bereits in ihren Ortswehren Jugendarbeit leisten, alle selbst Mitglieder ihrer örtlichen Nachwuchswehr waren und inzwischen aktiven Dienst tun. Kronenberg von der Ortsfeuerwehr Kathrinhagen wird das Amt der Gemeindefeuerwehrjugendwartin übernehmen und Ellis aus Antendorf Ansprechpartnerin für die Kinderfeuerwehren sein. Buddensieck, Jugendwartin in Rehren-Westerwald, und Both aus Hattendorf komplettieren das Team als gleichberechtigte Stellvertreter.

 „Es verdient besondere Anerkennung, dass die Neubesetzung dieser wichtigen Positionen völlig geräuschlos und unproblematisch über die Bühne gegangen ist. Die neue Führungsriege ist ein gesundes Abbild und eine gute Mischung aus der Jugendarbeit der einzelnen Wehren“, freute sich Bürgermeister Heinz Kraschewski während der Hauptversammlung der Stützpunktwehr Rehren-Westerwald.

 In einer Sitzung müssen die Jugendwehren die neuen Führungskräfte allerdings noch bestätigen. „Das ist aber reine Formsache“, ist Möller sicher.

 Sieben Jugendfeuerwehren gibt es in der Gemeinde Auetal. Dort werden 89 Jugendliche – 43 Mädchen und 46 Jungen – auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereitet und in ihrer Freizeit betreut. Zudem bestehen in der Gemeinde fünf Kinderfeuerwehren mit insgesamt 43 Kindern: 22 Mädchen und 21 Jungen.

 „Bei unserem ersten gemeinsamen Gespräch waren wir uns schnell einig, dass wir dafür sorgen möchten, dass die Auetaler Jugendfeuerwehren mehr gemeinsam machen, selbstverständlich auch die Kinderfeuerwehren“, so Kronenberg. Gemeinsame Fahrten, Grillabende, ein Sommerfest für die Kinder und Jugendlichen, aber auch einmal nur für die Betreuer sowie gemeinsame Dienste und Übungen strebt das Quartett an. „Wir hoffen, dass alle mitziehen. Die Zusammenarbeit ist auch mit Blick auf die Auetaler Züge bei den Aktiven wichtig“, so Kronenberg. Schließlich sei es das Ziel, die Jugendlichen an die Feuerwehr zu binden, um sie mit 18 Jahren in den aktiven Dienst übernehmen zu können. Auch den Kindern soll künftig mehr geboten werden. „Das ist etwas eingeschlafen“, stellte Ellis fest.

 Das erste Highlight für die Kleinen sei aber schon geplant, nämlich das zweite Kinderfeuerwehrzeltlager. „Das soll in den Ferien in Rehren stattfinden, und zwar wieder in Zusammenarbeit mit dem Ferienspaß-Team“, so Buddensieck. la 

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