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Im Dornröschenschlaf

Obersburg Rehren Im Dornröschenschlaf

Es wird und wird nichts mit der Sanierung, der Umnutzung oder dem Umbau der Obersburg in Rehren. Nachdem ein Investor das altehrwürdige Gebäude vor fast zehn Jahren erstanden hat, ist bis zum heutigen Tage trotz großer Pläne nichts geschehen.

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Gutmütigkeit ausgenutzt

Die Obersburg liegt im Dornröschenschlaf und wird daraus in naher Zukunft wohl auch nicht geweckt werden.

Quelle: la

REHREN. Eine Spezialklinik solle in die Räumlichkeiten der einstigen Geburtshilfeklinik ziehen, ließ Besitzer Joachim-Christian Baron von Behr-Baerswald vor einigen Jahren bei einem der wenigen Gespräche mit ihm vernehmen. Die Pläne wären gar schon bereit für die Umsetzung, und die Bauarbeiten könnten im Frühjahr beginnen, hieß es damals. Das war 2014. Seitdem waren lediglich ein paar Architekten und Gutachter vor Ort und attestierten der ehemaligen Klinik und seinen Nebengebäuden einen „stark sanierungsbedürftigen Zustand.“

Um das traditionsreiche Gebäude sei es schade

Zu dieser Erkenntnis kam damals auch Henriette Pfeiffer, die über 30 Jahre hinweg in der ursprünglichen Geburtshilfeklinik gearbeitet hat und sich auch noch heute – nach ihren Möglichkeiten – um das Gebäude kümmert. Pfeiffer lüftet die Räume, schaut immer wieder nach dem Rechten und kümmert sich auch um die notwendigsten Gartenarbeiten. Auch sie wisse von keinerlei Neuerungen bezüglich der Obersburg, wie sie kürzlich während eines Telefonats erzählte. Um das traditionsreiche Gebäude sei es wirklich schade, findet sie, aber den Glauben daran, dass sich tatsächlich noch etwas ändern sollte und nun doch irgendwann die Bauarbeiten beginnen, hat sie mittlerweile um ihrer selbst willen aufgegeben: „Man ärgert sich ja ansonsten doch viel zu sehr darüber.“ Eigentümer Baron von Behr-Baerwald war auch nach zahllosen Versuchen nicht für ein Gespräch zu erreichen.

„Es ist schade, dass die Obersburg schon so lange leer steht und zusehend verfällt, aber wir als Gemeinde können da überhaupt nichts machen“, sagte die Vertreterin des Auetaler Bürgermeisters, Doreen Schwarzlaff, auf Anfrage unserer Zeitung. Das Gebäude sei in Privatbesitz, und die Verwaltung habe keine Möglichkeit, auf Sanierungsmaßnahmen einzuwirken.  la, lb

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