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Auetal Im direkten Kontakt
Schaumburg Auetal Im direkten Kontakt
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00:23 22.03.2015
Jahrzehntelang ist Jörg Landmann der Motor des Vereins gewesen. Nachfolgerin Britta Springmann zeichnet ihn für 40-jährige Mitgliedschaft aus. Quelle: pr.
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Hattendorf. Damit stand die Versammlung in direktem Kontakt mit dem Museum, dessen Unterhaltung und Pflege seit der Satzungsüberarbeitung 2014 der unmittelbare Vereinszweck sind.

Der anschließende Jahresrückblick erinnerte nicht nur an die bekannten Termine Saisoneröffnung und Saisonabschluss, die Sommerfahrt nach Fürstenberg und einen Vortragsabend über Island mit Werner Preußing, sondern offenbarte eine Vielzahl von Zusatzterminen, die der Verein während der Saison zu bewältigen hat.

So fanden im Jahr 2014 drei sehr unterschiedliche Trauungen in der guten Stube und vor der Schmiede statt. Des Weiteren wurden an fünf Terminen Schulklassen von Jörg Landmann auf seine ganz spezielle Art unterrichtet, und diverse Gruppen entschieden sich, bei ihrem Sommerausflug das Heimatmuseum Auetal zu besuchen.

Im Juli fand zudem ein Kindertag statt, der vielleicht nicht die erhoffte Resonanz in der Zahl der Besucher fand, jedoch die anwesenden Kinder zu stundenlangem Stöbern, Fragen und Mitmachen beim Drehen der Seile animierte. Nach dieser guten Erfahrung hat der Heimatverein für Sonntag, 31. Mai, erneut einen Tag für Kinder im Museum geplant– dieses Mal unter dem Motto „Max und Moritz“.

Die Teilnahme am Ernteumzug 2014 mit einem eigenen Wagen hat dem Verein im Auetal viele Sympathien beschert und den Teilnehmern große Freude bereitet, befand Britta Springmann. Insgesamt haben der Vorstand und die Mittwochsrunde 2014 mehr als 40 Termine gestaltet und wahrgenommen.

Im Anschluss erläuterte Rolf Prange die derzeitige Umgestaltung des Museums für die neue Saison mit dem Themenschwerpunkt „Wie kam der Strom ins Auetal?“ sowie die Überarbeitung der Ausstellungsräume für Sonderausstellungen und des Kirchenraumes.

Die Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft erhielt in diesem Jahr Jörg Landmann aus den Händen seiner Nachfolgerin, die Landmann für die vielen Jahre der Vereinsführung dankte: „Die weitere Pflege und die Entwicklung dieses besonderen Museums sind auch immer mit einem dankbaren Blick zurück verbunden“, würdigte Springmann das Engagement ihres Vorgängers.

Die weiteren Tagesordnungspunkte verliefen reibungslos. Hervorzuheben ist, dass das hohe Spendenaufkommen des Jubiläumsjahres und die Unterstützung durch die örtlichen Institutionen und Unternehmen dazu geführt haben, dass trotz Umbaukosten die Rücklagen des Vereins nur geringfügig gesunken sind. Die Entlastung des Vorstandes und die Wahl der Beiratsmitglieder gingen einstimmig über die Bühne. Der Beirat setzt sich im Wesentlichen aus den Herren der Mittwochsrunde zusammen: Diese unterstützen vor allem den Museumsleiter bei seiner Arbeit. r

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