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„In hohem Maße unzufrieden“

Bauarbeiten an der Auestraße in Rehren „In hohem Maße unzufrieden“

Im Fachausschuss ist es beim Bericht des Auetaler Bürgermeisters nur eine kurze Meldung gewesen: Mit dem Baufortschritt an der Auestraße in Rehren sei er „in hohem Maße unzufrieden“, teilte Heinz Kraschewski mit.

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Still ruht der See: Im oberen Teil der Auestraße muss ein Subunternehmer ran.

Quelle: rnk

Rehren. Die Straße Zum Wischfeld sei zwar wiederhergestellt worden, aber an der Auestraße liege man weit hinter dem Zeitplan, es komme immer wieder zu Verzögerungen. Die Anlieger würden sich weiter gedulden müssen, aber zumindest sei dafür gesorgt worden, dass die Straßenbeleuchtung bald provisorisch hergestellt sei.

 Ratsherr Manfred Spenner wollte es später genauer wissen. Er habe mit Anwohnern gesprochen, und diese hätten ihm glaubhaft versichert, dass die beiden Firmen, die dort tätig seien, nicht miteinander, sondern gegeneinander arbeiten würden. Ob das zutreffe, fragte Spenner.

 Die Antwort kam schnell, und sie fiel überraschend aus. Nein, sagt Kraschewski, dass dort zwei Firmen gegeneinander arbeiten würden, das treffe nicht zu, denn – kleine Kunstpause, dann die Pointe –, dort arbeite nur noch eine Firma. „Die andere hat das Handtuch geworfen.“

 Über die Gründe kann Bauamtsleiter Friedhelm Liwack nur spekulieren: Denn die Gemeinde sei an diesen Arbeiten nicht beteiligt, das sei eine Maßnahme des Straßenbauamtes. Betroffen sei die Gemeinde nur beim Gehweg, dessen Kosten sie übernehmen muss, und an der Straße Zum Wischfeld, wo sie den Regenwasserkanal haben verlegen lassen. „Und diese Maßnahme“, so Liwack, „ist abgeschlossen.“

 Aus Rehrener Sicht, erklärt der Bauamtschef, sei wichtig, dass die Straßenlampen brennen würden – und das sei seit diesem Donnerstag der Fall. Darauf habe er bestanden, und man darf annehmen, dass Liwack deutliche Worte gefunden hat. Denn erst nachdem Winkelstützen gesetzt worden waren, konnte das Beleuchtungskabel verlegt werden.

 Wie geht es weiter? „Ohne Probleme“, sagt Liwack, „denn es wird ein Subunternehmen gesucht, das die Arbeiten erledigt, die die Hauptfirma nicht ausführen kann.“ Und die Mitarbeiter dieser Hauptfirma werden noch bis zum 22. oder 23. Dezember an der Auestraße arbeiten und dann in den Urlaub gehen.

 Am 4. Januar sollen die Arbeiten wieder aufgenommen werden. „Und zwischen Weihnachten und Silvester noch zu arbeiten“, fügt Liwack an, „das ist einfach unwirtschaftlich.“ rnk

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