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Jetzt müssen noch die Möbel rein

Gemeindesaal ist fertig Jetzt müssen noch die Möbel rein

Endlich ist der neue Gemeindesaal in Hattendorf fertig. „Es stehen noch Restarbeiten an. Die Möbel müssen noch eingeräumt und die Vorhänge aufgehängt werden, aber nach den Sommerferien kann der Raum wieder von unseren Gruppen genutzt werden“, freut sich Pastorin Antje Wachtmann.

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Pastorin Antje Wachtmann freut sich über die gelungene Sanierung des Gemeindesaals. Irgendwann nach den Ferien soll er eingeweiht werden. 

Quelle: la

Hattendorf. Über zwei Jahre lang war der Saal wegen Einsturzgefahr gesperrt. Wasser war in die Fensterfront des Anbaus, der in den Siebzigern errichtet wurde, eingedrungen. Fünf Stahlstützen seien verrostet und nicht mehr tragfähig gewesen, die Ecken feucht. „Wir mussten einfach handeln“, so Wachtmann.

Bis mit dem Bau begonnen werden konnte, verstrich einige Zeit. Ein Architekt übernahm die Planung für die Sanierungsarbeiten. Viele kleine Gewerke wurden benötigt, Angebote mussten eingeholt und die Finanzierung gesichert werden. „Gut 40 000 Euro Kosten wurden errechnet. Aber unsere Kirchengemeinde braucht diesen Raum dringend. Daher musste die Finanzierung sichergestellt werden“, so Wachtmann.

Einen großen Teil der Kosten habe der Kirchenkreis übernommen, einen Teil die Kirchengemeinde Hattendorf. Über das freie Kirchgeld und weitere Spenden sei der Rest zusammengekommen.

Sanierungsbeginn im März

„Im März dieses Jahres ist endlich der Startschuss für die Sanierung gefallen“, berichtet Wachtmann. Inzwischen ist die Fensterfront einer Holzfassade mit einer Terrassentür und zwei Fenstern gewichen. Das Dach wurde erneuert, die dunkelbraunen Bodenfliesen wurden durch einen hellen PVC-Boden ersetzt, die Decke ist erneuert und erstrahlt in Weiß.

Ein Highlight sind die neuen Deckenlampen. „Die sind wirklich klasse, da wurden wir bestens beraten“, freut sich die Pastorin. Drei Reihen der runden Lampen wurden in die Decke eingelassen und können gedimmt werden. Auch energetisch wurde der Gemeindesaal verbessert. Die Heizungsnischen wurden geschlossen, und auch die neuen Fenster reduzieren den Energieverbrauch.

Da die Pastorin für die Gemeinde die neuesten Techniken nutzen möchte, wurden die Anschlüsse für einen Beamer verlegt, und im Pfarrbüro soll ein Internetverstärker installiert werden. „Ich hoffe, dass wir dann WLAN im Gemeindehaus bekommen und ich meinen Konfirmanden im Unterricht Filmchen über den Glauben zeigen kann.“

Ab November probt ein Chor

Genutzt wird der Gemeindesaal von einigen Gruppen der Kirchengemeinde. Die Krabbelgruppe „Kirchenmäuse“, die Konfirmanden, die Jugendgruppe, der Frauengesprächskreis und die Mitglieder des Besuchsdienstes finden dort ein neues Zuhause. „Auch die Kirchenvorstandssitzungen können da nach den Ferien wieder stattfinden. Ab November wird dort bis Weihnachten ein Projektchor proben“, freut sich die Pastorin.

Ihr Dank geht nicht nur an die vielen Spender und Helfer, Wachtmann ist auch dem Heimatverein und der Kirchengemeinde Kathrinhagen-Rolfshagen dankbar. „Sie haben uns in den mehr als zwei Jahren aufgenommen. Wir konnten den Raum im Heimatmuseum und das Gemeindehaus in Kathrinhagen nutzen.“ Es sei aber auch spannend gewesen, ein Gemeindefrühstück in der Hattendorfer Kirche stattfinden zu lassen. „Da musste viel gerückt, geschoben und improvisiert werden, aber es ging auch.“ Nach den Sommerferien soll der Gemeindesaal mit einem kleinen Fest offiziell eingeweiht werden. Der Termin steht noch nicht fest.

Spielgerät soll erneuert werden

Da Bau- und Umgestaltungsarbeiten an einem Haus mit großem Grundstück nie so richtig fertig werden, geht es auch am Gemeindehaus weiter mit neuen Projekten. Derzeit wird noch ein Dränage-Graben rund um das gesamte Gebäude gezogen, und in naher Zukunft soll das in die Jahre gekommene Spielgerät im Gemeindegarten erneuert werden. „Dafür sammeln wir nun das freiwillige Kirchgeld, denn wir können kein Spielgerät vom Baumarkt nehmen, sondern müssen etwas tiefer in die Tasche greifen und ein öffentlich zulässiges anschaffen“, sagt Wachtmann. „Aber das schaffen wir auch noch.“ la

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