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„Karohagen“ hofft auf neuen Pastor

Auetal / Kirchenvorstandswahlen „Karohagen“ hofft auf neuen Pastor

Die neuen Kirchenvorstände der Gemeinden Hattendorf und „Karohagen“ werden am Sonntag, 18. März, gewählt. „Für uns wird das sehr interessant, denn es sind die ersten gemeinsamen Wahlen der Gemeindemitglieder aus Kathrinhagen und Rolfshagen“, sagt Angelika Held vom Kirchenvorstand „Karohagen“.

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Gibt es bis zum Sommer in Rolfshagen einen neuen Pastor, der in das Pfarrhaus einzieht?

Quelle: la

Auetal (la). Man werde sehen, ob die Kandidaten aus Kathrinhagen auch von Rolfshägern gewählt werden, was wieder ein Stückchen mehr des Zusammenrückens unter Beweis stellen würde. „Eine hohe Wahlbeteiligung in ‚Karohagen‘ würde dem bisherigen Kirchenvorstand zeigen, dass seine Arbeit in der Gemeinde anerkannt und gewürdigt wird, und sollte den neuen Kirchenvorstand ermutigen“, so Held.

 Besonders wichtig sind die Kirchenvorstandswahlen für „Karohagen“, da die Gemeinde derzeit noch ohne Pastor ist und in der Vakanzzeit immer mehr Arbeit am Kirchenvorstand haftet. „Wir hoffen aber, dass bis zur Einführung des neuen Kirchenvorstands im Juni auch ein neuer Pastor gefunden wurde“, so Held. Bislang sei allerdings keine Bewerbung eingegangen.

 Veränderungen wird es im Kirchenvorstand in jedem Fall geben, denn einige langjährige Mitglieder stehen nicht mehr zur Wahl.

 „Wer zwölf Jahre lang im Kirchenvorstand mitgearbeitet hat, der darf sich jetzt auch zur Ruhe setzen. Obwohl alle Amtierenden, die nicht mehr antreten, auch weiterhin ihre Unterstützung zugesagt haben“, erzählt Held. Froh und stolz sei sie, dass es gelungen ist, für Karohagen fünf neue Bewerber zu finden. „Das ist nicht selbstverständlich, denn eine Amtsperiode ist mit sechs Jahren schon sehr lang. Auch wenn man eine gewisse Einarbeitungszeit benötigt“, sagt Held.

 Zehn Bewerber stehen zur Wahl, und acht werden von den Mitgliedern der Kirchengemeinde „Karohagen“ direkt in den Kirchenvorstand gewählt. Zwei Weitere werden vom alten Kirchenvorstand berufen. Dadurch soll zum Beispiel die Vielfalt von Meinungen und Begabungen im künftigen Kirchenvorstand gefördert werden.

 Ebenfalls acht Kirchenvorstandsmitglieder werden in Hattendorf gewählt. Auch dort gibt es neue Bewerber und einige amtierende Kirchenvorsteher stehen nicht mehr zur Wahl.

 Die Hattendorfer sind indes besser dran, denn sie wissen, mit wem sie in Zukunft zusammenarbeiten werden, nämlich mit der neuen Pastorin Antje Wachtmann. Wenngleich zunächst auch nur für die nächsten drei Jahre.

 Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder ab 16 Jahren. Die Wahlbenachrichtigungskarten wurden bereits verschickt. Bis zu vier verschiedene Namen können die Wähler ankreuzen.

 Auch eine Briefwahl ist möglich. Dazu muss die Wahlbenachrichtigungskarte bis zum 15. März an die jeweilige Kirchengemeinde geschickt werden.

 Gewählt wird am Sonntag, 18. März, von 11 bis 18 Uhr in bestimmten Wahllokalen, die auf den Karten vermerkt sind. Und nur dort dürfen die jeweiligen Gemeindemitglieder auch wählen. Für „Karohagen“ stehen das Dorfgemeinschaftshaus in Bernsen, die „Alte Schule“ Borstel und die Gemeindehäuser Kathrinhagen und Rolfshagen zur Verfügung. Die Kandidaten sind: Svenja Althoff, Jahrespraktikantin aus Poggenhagen; Kerstin Bredemeier-Mielke, Lehrerin aus Kathrinhagen; Veronika Clausing, PKA aus Borstel; Gerhard Fischbeck, Pensionär aus Rolfshagen; Angelika Held, Selbstständige aus Rolfshagen; Gabriele Kammer, Justizbeamtin aus Rolfshagen; Dorothea Ocker, Krankenschwester aus Rolfshagen; Bettina Schlegel-Böhm, Erzieherin aus Kathrinhagen; Rita Weber, Pfarramtssekretärin aus Kathrinhagen; und Katrin Winkler, Versicherungskauffrau aus Kathrinhagen.

 Die Mitglieder der Kirchengemeinde Hatttendorf wählen im Gemeindesaal. Zur Wahl stehen: Siegfried Dornbusch, Kfz-Meister aus Hattendorf; Sigrun Freyer-Bake, Lehrerin aus Klein Holtensen; Beate Gellermann, Arzthelferin aus Altenhagen; Petra Held, Angestellte aus Langenfeld; Christa Sahlfeld, Lehrerin aus Rehren; Roland Schade, Kernkraftwerksmeister aus Hattendorf; Gudrun Schmitt, Rentnerin aus Hattendorf; und Christin Wehrhahn, Podologin aus Escher.

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