Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Keine einfache Kandidatensuche

Wählergemeinschaft Auetal Keine einfache Kandidatensuche

Die schönste Geschichte steuert Martin Niemeier bei. Der Bernser ist der Wählergemeinschaft Auetal erst im Mai beigetreten, Gründungsmitglied Andreas Held hat ihn besucht und ein Gespräch mündete schnell in die Frage: Ob Niemeier nicht für die WGA antreten wolle? Nach einem Tag Bedenkzeit sagte er zu.

Voriger Artikel
Realistische Bedingungen
Nächster Artikel
Das frühe Aufstehen lohnt sich

Die WGA-Kandidaten: Martin Niemeier (von links) , Alexander Schmidt, Siegbert Held, Jürgen Menke, Christoph Held, Andrea Lange, Rolf Schlick, Andreas Tegtmeier und Thomas Kliefoth  Es fehlt: Erwin Hrudzik.

Quelle: rnk

Rolfshagen. „Ich wurde nicht überredet, ich wurde überzeugt“, sagt er nun auf der Aufstellungsversammlung. Zehn Kandidaten treten für die WGA im September an und stellen sich dem Wählervotum, und WGA-Chef Siegbert Held erzählt am Rande der Versammlung, wie schwer es doch sei, Menschen für eine Kandidatur zu finden. Egal, wen man auch anspreche, der antworte sinngemäß in etwa das Gleiche: "Sicher, WGA, schöne Sache, und meine Stimme habt ihr auch, aber als Kandidat antreten? Nee, lieber nicht."

"Das meine tun"

Neun Männer, und mit Andrea Lange eine Frau, außerdem mit Alexander Schmidt ein junger Kandidat auf dem schönen Listenplatz zwei, der vor fünf Jahren nach Kathrinhagen zog, ein Haus kaufte, eine Familie gründete und jetzt sagt, das er „das meine tun will“. Er wolle nicht „mehr nur an der Seite stehen und sich dann aufregen, wenn es nicht läuft.“ Er trete daher an, „ich habe da nichts von, aber es ist eine gute Sache.“

Gefreut hat das politische Urgestein Siegbert Held (35 Jahre Gemeinderat, 15 Jahre Kreistag), dass die WGA beim 25-jährigen Fest des Familienzentrums eine kurze Rede halten durfte, „schließlich hat die WGA mit dem Familienzentrum zwingend etwas zu tun.“

Held ist skeptisch

Ob es nach der nächsten Wahl noch für einen Auetaler Sitz im Kreistag reichen wird? Held weiß es nicht und er ist eher skeptisch. Der Wahlbereich fünf, der Obenkirchen, Nienstädt und eben das Auetal umfasst, sei „für einen Auetaler WGA-Kandidaten schwer, aber wir probieren es natürlich.“ Zumal Nienstädt und Obernkirchen kein Hinterland für eine Wählergemeinschaft aus dem Auetal geltenDie WGA-Liste für den Kreistag führt er selbst an, es folgen Andrea Lange, Jürgen Menke und Christoph Held.

Zum Schluss hält Heinrich Wente in Form des Berichts aus der Fraktion seine Schlussbilanz. Er kandidiert nicht wieder. rnk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr