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Kleiner Elternbeitrag, große Kinderhilfe

Familienzentrum Rolfshagen Kleiner Elternbeitrag, große Kinderhilfe

Waldwochen, Bauernhofbesuche, Wissenschaftstage oder Laternenumzüge: Schon seit Jahren organisiert das Familienzentrum Rolfshagen unter der Leitung von Beate Schürrmann viele Aktionen, um die Kinder über den normalen Alltag hinaus zu fördern.

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Der Vorstand des Fördervereins: Andrea Wiechmann, Britta Klose, Rüdiger Teich, Tanja Yard und Janina Vollmer.

Quelle: rnk

Rolfshagen (rnk). Die Grenzen liegen dabei oft in der mangelnden Zeit oder den finanziellen Mitteln. So wurde kurzerhand beschlossen einen Förderverein zu gründen, um die Last auf engagierte Eltern, Großeltern und Freunde zu verteilen.

 Nach gut einem Jahr und einigen Behördengängen darf sich nun seit dem 27. Oktober der Förderverein FamZ Rolfshagen vorstellen. Dessen Kernaufgaben finden sich unter anderem in der Unterstützung des Familienzentrums und der Familien, der Organisation von Veranstaltungen und Projekten sowie dem Bereitstellen von Mitteln für die Ergänzung von pädagogischen Arbeitsmitteln wieder.

 Vorstandsvorsitzende Janina Vollmer beschreibt den Förderverein wie folgt: „Als eingetragener gemeinnütziger Verein sehen wir uns als eine Plattform für Eltern, Großeltern und für andere Verwandte und Interessierte, die sich in unterschiedlicher Form an der Unterstützung der Kinder und des Familienzentrums Rolfshagen beteiligen möchten. Von der Einsatzfreude und vom Ideenreichtum der einzelnen Mitglieder des Fördervereins ist es nun abhängig, den Verein mit Leben zu erfüllen, und im Sinne unserer Kinder Gutes zu tun. Mitglieder sind bei uns immer und jederzeit willkommen.“

 Das erste große Projekt des Fördervereins außer dem Weihnachtsmarkt 2015 in Rolfshagen, ist die Woche der Naturwissenschaften vom 9 bis zum 13. Mai im Familienzentrum Rolfshagen. Schon der Tag der Naturwissenschaften 2015 wurde mit sehr viel Begeisterung angenommen.

 Nun geht es darum, Geld über Spenden und durch die Mithilfe der aktiven Mitglieder zu sammeln. Der Förderverein arbeitet auch mit modernen Techniken wie beispielsweise dem „Charity Shopping“ über Bildungsspender. Dabei werden Provisionen durch Einkäufe bei Online-Shops dem Förderverein zur Verfügung gestellt. Des Weiteren ist der Förderverein auch bei Facebook vertreten und informiert dort über aktuelle Ereignisse und Erfolge.

 Schon der Tag der Naturwissenschaft wurde dieses Jahr mit großer Begeisterung angenommen. Um die Kinder des Familienzentrums Rolfshagen auch im kommenden Jahr wieder mit individuellen Workshops spielerisch zu fördern, ist im kommenden Jahr gleich eine ganze Aktionswoche Naturwissenschaften geplant. Die dazu notwendigen finanziellen Mittel sollen unter anderem durch das sogenannte „Charity Shopping“ eingenommen werden. Die Vorteile dabei sind, dass jeder mitmachen kann und für niemanden Mehrkosten entstehen. Es bedarf nicht einmal eines großen Zeitaufwands.

 Und so geht’s: Vor einer beliebigen Bestellung im Internet muss man nur über die mit dem Familienzentrum oder dem Förderverein verlinkte Seite https://www.bildungsspender.de/famz-rolfshagen/ gehen. Über dessen Internetseite sind mehr als 1600 Onlineshops verlinkt.

 Wählt man einen Shop und kauft über diesen ein, bezahlt der Shop zwischen einem und zehn Prozent Provision dem Vermittler „Bildungsspender“. Dieser ist ebenfalls eine gemeinnützige Organisation und gibt die Gelder an die jeweiligen Einrichtungen weiter. Der Käufer bleibt dabei komplett anonym.

 Wer also auf diesem Weg bei Ikea, Amazon, Zalando, eBay oder bestimmten Spielwaren- beziehungsweise Bücherhändlern einkauft, spendet indirekt einen Prozentsatz der Kaufsumme für das Familienzentrum und damit auch für die Woche Naturwissenschaften.

 Immer wieder propagiert wird „Bildungsspender“ von Christopher Mumme. Der Vorstand für Medien und IT-Experte ist von dem Konzept des kostenlosen Helfens überzeugt: „Das Tolle an dem System ist, dass wirklich jeder auf diese Art etwas Gutes tun kann und dabei selbst nicht weiter belastet wird. Im Schnitt gibt jeder Deutsche 1200 Euro im Jahr beim Online-Shopping aus. Wenn wir bei 50 Teilnehmern eine durchschnittliche Spende von zwei Prozent durch die Shops erhalten, können im Jahr 1200 Euro für das Familienzentrum eingenommen werden. Ganz nebenbei.“

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