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Krippenspiel für Praktikumsscheine

Heiligabend Krippenspiel für Praktikumsscheine

In den Auetaler Kirchen werden am morgigen Heiligabend wieder Krippenspiele aufgeführt. In unterschiedlichen Varianten, vom klassischen Bühnenstück bis zum Musical wird die Jesus-Geschichte den Gottesdienstbesuchern dargestellt.

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Nicht nur der Spaß am Schauspiel bringt die Konfirmanden zur Inszenierung.

Quelle: la

Kathrinhagen. In Kathrinhagen üben die jungen Menschen seit Anfang November jeden Freitag rund 90 Minuten. Kerstin Bredemeier-Mielke und Susanne Handt üben mit den 14 Konfirmanden und Vor-Konfirmanden die Texte, Aussprache, Ausdruck und jede einzelne Szene immer und immer wieder.

„Schließlich soll doch im Gottesdienst an Heiligabend alles klappen“, sagt Handt. Seit sechs Jahren machen sich die beiden Frauen die Mühe, mit viel Geduld und hohem Engagement, aber selbstverständlich auch mit großer Freude, mit den Jugendlichen das Krippenspiel einzustudieren. „Dieses Jahr ist es für uns das letzte Mal“, stellt Bredemeier-Mielke fest. Eigentlich wollten die beiden engagierten Frauen bereits diesmal nur als Zuschauer im Gottesdienst dabei sein, aber es fanden sich keine Nachfolger. „Jetzt ist aber definitiv Schluss“, so Handt. Es sei Zeit für neue Organisatoren, die frischen Wind und neue Ideen mitbringen. Sechs Jahre seien wirklich genug.

Die jungen Leute sind in der Regel nur einmal dabei – in Ausnahmefällen auch zwei Mal, so wie Julia Niederland. „Mir hat das im letzten Jahr so viel Spaß gemacht, ich fand das so toll, dass ich wieder dabei bin“, erzählt die 13-Jährige aus Bernsen.

Die weiteren Konfirmanden sind eher „zwangsweise“ mit von der Partie. „Wir brauchen in unserer Konfirmationszeit einen Praktikumsschein – und den bekommt man, wenn man beim Krippenspiel mitmacht“, erklärt Leonie Wenzig (13) ihre Motivation. Auch Lars Ackmann (12) ist eigentlich nur dabei, um den begehrten Schein zu bekommen, und die weiteren Krippenspieler unterstreichen das. „Aber Spaß macht es auch ein bisschen“, räumt Lars Ackmann schließlich ein.

"Nicht ganz freiwillig"

Bredemeier-Mielke bestätigt das gerne: „Auch wenn das nicht ganz freiwillig ist, so haben wir doch immer auch viel Spaß. Außerdem sind die Jugendlichen auch mega stolz nach den Aufführungen. Und ganz ehrlich, dieser Praktikumsschein ist hart erarbeitet.“

Man könnte einen solchen Schein auch einfacher bekommen, zum Beispiel durch Gemeindearbeit in den Ferien, Mitarbeit bei einer Gottesdienstvorbereitung oder durch einen Altenheim-Besuch. „Alles viel weniger zeitraubend“, so Bredemeier-Mielke.

Aufgeführt wird das Krippenspiel in der Katharinen-Kirche am Heiligabend ab 15 und 16.30 Uhr. la

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