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L439 schneller als geplant fertig geworden

Antendorf / „Gut für die Volkswirtschaft“ L439 schneller als geplant fertig geworden

Ein guter Tag für das Auetal sei, wenn eine Straßensanierung begonnen werde, befand Bürgermeister Thomas Priemer, ein besserer Tag sei es, wenn die Arbeiten abgeschlossen seien.

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Alles neu und breiter: Seit gestern ist die Straße zwischen Antendorf und Pohle wieder frei.

Quelle: rnk

Antendorf (rnk). Gestern waren sie es offiziell, gemeinsam mit kommunalen Vertretern gab der Niedersächsische Verkehrsstaatssekretär Oliver Liersch die sanierte Landesstraße 439 zwischen Antendorf und Pohle wieder für den Verkehr frei.

 „Mit der Verkehrsfreigabe steht jetzt endlich wieder eine leistungsfähige, grundsanierte Landesstraße auf den 3,3 Kilometern zwischen den Orten Antendorf und Pohle für den Verkehr zur Verfügung“, so Liersch bei der Freigabe. Aufgrund erheblicher Straßenschäden galt für die Straße seit November 2009 ein generelles Tempolimit von 50 Stundenkilometern, für Lastwagen war sie gesperrt. Liersch: „Man sprach nicht ohne Grund von einer der schlechtesten Straßen im Landkreis Schaumburg. Diese Zustände gehören aber nun endlich der Vergangenheit an.“

 Für die Grundsanierung der Straße wurden rund 1,6 Millionen Euro verbaut. Die Fahrbahn ist von Grund auf saniert und auf sechs Meter verbreitert. Zum verbesserten Schutz vor Baumunfällen erhielt die gesamte Strecke entlang der Baumreihen Schutzplanken. Zwei neue Bushaltebuchten sind entstanden. Außerdem wurde die Entwässerung durch zwei neue Regenrückhaltebecken verbessert.

 Liersch betonte, dass man wesentlich schneller als geplant mit der Sanierung fertig geworden sei: „Neun Monate Bauzeit waren eingeplant. Aber trotz der umfangreichen Arbeiten hat der regionale Geschäftsbereich Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit den beteiligten Firmen die Sanierung in nur 7,5 Monaten durchgezogen. Eine sehr gute Arbeit.“ Die Sanierung der L439 ist eine Maßnahme im Rahmen der „Sanierungsoffensive Landesstraßen“. Im Zuge der Sanierungsoffensive werden in den Jahren 2012 und 2013 etwa 220 Millionen Euro in das niedersächsische Landesstraßennetz investiert. Mit je 87,5 Millionen Euro pro Jahr werden Schlaglöcher beseitigt, Straßen grundsaniert, das Radwegenetz an den Landesstraßen weiter ausgebaut, Ortsdurchfahrten erneuert und Unfallschwerpunkte beseitigt. Zusätzlich fließen weitere 22,1 Millionen in die dauerhafte Pflege, die Beseitigung kleinerer Schäden sowie den Betriebsdienst. „Ausbau und Erhalt der Straßeninfrastruktur ist ein Schwerpunkt dieser Landesregierung“, betonte Liersch: „Wir brauchen gute Straßen, denn individuelle Mobilität ist für eine Volkswirtschaft, die wettbewerbsfähig sein will, völlig unverzichtbar. Sie ist harter Standortfaktor auf der einen Seite und sorgt auf der anderen Seite für mehr Lebensqualität.“

 Priemer spielte mit seinem Eingangszitat darauf an, wie viel das Auetal durch die Sanierungsarbeiten auf der Autobahn zurzeit auszuhalten habe; da sei eine sanierte Straße wie die L439 für den Umleitungsverkehr eine willkommene Unterstütztung. Allerdings wäre es schön, wenn jetzt auch noch der Radweg entlang dieser Straße kommen werde: Die Pläne würden ja seit Jahrzehnten in der Schublade liegen, meinte Priemer.

 Und Otto von Blomberg erzählte als Anwohner noch, wie früher die Großbauern mehr oder weniger gezwungen wurden, die Straßen zu bauen. Viele hätten sich gewehrt, denn: „Mit der Straße kommt auch das Gesindel ins Dorf.“

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