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Auetal Langersehnter Verbindungsweg endlich fertig
Schaumburg Auetal Langersehnter Verbindungsweg endlich fertig
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19:27 11.09.2011
Rüdiger Teich (von links), Hartmut Krause, Thomas Priemer und Bernd Schönemann durchschneiden im Beisein einiger Politiker, Verantwortlicher und Bürger das Band und weihen den Radweg damit offiziell ein.

Rolfshagen/Buchholz (la). Im Frühjahr 2008 habe er erstmals mit dem Buchholzer Bürgermeister, Hartmut Krause, zusammen gesessen, um über den Ausbau des Wirtschaftsweges zu sprechen. Man war sich einig, dass die Auetaler und Buchholzer von dem Projekt profitieren würden. „Die Auetaler können jetzt mit dem Rad bequem über Buchholz nach Bad Eilsen, Heeßen und Rinteln gelangen“, so Priemer. „Und die Buchholzer kommen schnell und einfach nach Rolfshagen, zum Beispiel ins Freibad“, ergänzte Krause.

Der Weg bis zum Baubeginn ist lang gewesen. Zunächst wurden die Pläne entworfen und die Kosten mussten ermittelt werden. Grundstückskäufe waren notwenig, die Untere Naturschutzbehörde musste dem Projekt zustimmen und die politischen Gremien im Auetal und in Buchholz. Außerdem wurden Fördermittel beantragt und schließlich auch genehmigt. Auf die erste Ausschreibung gab es nur eine Bewerbung, die schlicht zu teuer war. Nach einer zweiten Ausschreibung konnte endlich mit dem Ausbau begonnen werden. Der Starkregen im Juli erforderte Nachbesserungen und nun, nach gut drei Jahren, konnte der Weg offiziell eingeweiht werden.

„Der Weg ist ein Symbol für gute Nachbarschaft“, stellte Krause fest. Gemeinsam mit einigen Buchholzern war er auf dem neuen Weg bis zur Auetaler Gemeindegrenze gekommen. In einem Bollerwagen hatte der Bürgermeister Bockwürstchen, Brot und Senf herangeschafft und Priemer hatte für Getränke gesorgt. Bei strömendem Regen waren allerdings kaum Einwohner gekommen, um an dem kleinen Festakt teilzunehmen.

„Wichtig ist, dass der Weg genutzt wird“, waren sich die Bürgermeister einig und das wird er. Zahlreiche Radfahrer sind auf der Strecke zu sehen, zum Ärger der Anwohner in der Straße „Zum Knick“ nutzen aber auch Autofahrer inzwischen den kurzen Weg zwischen den beiden Orten und das vor allem nachts.
„Wir werden bei uns einen Poller in die Wegesmitte setzen, damit da kein Auto durchfährt. Von Buchholz aus wird der Weg nicht von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt, da ist das machbar“, sagte Krause.

Auch Bernd Schönemann, Samtgemeindebürgermeister von Eilsen, lobte den Radwegausbau, der eine kürzere Verbindung auch nach Eilsen bieten würde.
Insgesamt rund 48.000 Euro hat der Ausbau der 2,5 Kilometer langen Strecke gekostet. 16.000 Euro flossen aus Landesmitteln über das Leader-Projekt. Die weiteren Kosten teilen sich die beiden Gemeinden Auetal und Buchholz.„Wir werden die Rechnung sofort bezahlen, wenn sie bei uns eintrifft“, versprach Krause.