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Lösung im zweiten Anlauf

Schützen kämpfen gegen Abwärtstrend Lösung im zweiten Anlauf

Es wird immer schwieriger, Ehrenamtliche zu finden, die bereit sind, in Klubs Verantwortung zu übernehmen. Schützenvereine, die meist überaltert sind und schrumpfen, kennen das Problem.

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Mario Mankewitz (von links), Thomas Strömel und Karsten Kiesow wollen den SSV Auetal wieder auf Kurs bringen.

Quelle: la

Rolfshagen. In Rolfshagen können die Schützen ein Lied davon singen. In den vergangenen Jahren ging es immer weiter abwärts mit dem Schieß- und Sportverein (SSV) Auetal. Alle Versuche, den Klub neu zu beleben, scheiterten.

Bei der Hauptversammlung Ende Januar war der Vorsitzende Lutz Monden zurückgetreten. Von den noch knapp 90 Mitgliedern waren 35 ins Schützenhaus gekommen. Der stellvertretende Vorsitzende Thomas Strömel war zwar bereit für das Amt, aber seine Frau Melanie, Schriftführerin des SSV, votierte dagegen. Die Familie käme zu kurz, außerdem würde dann der Stellvertreter fehlen. So ging man auseinander und wollte versuchen, eine Lösung zu finden. „Die einzige Alternative wäre die Auflösung des Vereins gewesen“, stellte Schießsportleiter Mario Mankewitz fest. Da er seinen Hauptwohnsitz in Hamm hat, kam er für das Amt nicht in Frage. „Ich bin aber alle zwei Wochen in Rolfshagen und kann weiter das Amt des Schießsportleiters ausüben.“

Vier Wochen später fand nun eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Es kamen noch 30 Mitglieder. Und weil sich Karsten Kiesow als Stellvertreter zur Verfügung stellte, konnte sich Strömel zum Vorsitzenden wählen lassen. Seine Frau bleibt Schriftführerin und bekommt Unterstützung von Hans Blättgen, Thomas Borkowski führt die Kasse.

„Das klingt zunächst ganz gut, aber wir müssen viel arbeiten und unbedingt neue, junge Mitglieder gewinnent“, so Strömel. la

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