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Mehr Leben ins Heim

TuSG Rolfshagen baut Klubheim um Mehr Leben ins Heim

Es ist licht geworden: Rund 30 Bäume auf der Südseite des Sportplatzes der TuSG Rolfshagen hat der Bauhof der Gemeinde Auetal jetzt gefällt. Dadurch wird die dauerhafte Abtrocknung der Sportfläche gewährleistet und zudem die Neuerrichtung der Zaunanlage im Laufe des Jahres ermöglicht.

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An der unteren Seite des Sportplatzes sind sämtliche Bäume gefällt worden.

Quelle: rnk

Rolfshagen. Außer diesen Maßnahmen ist die TuSG zurzeit dabei, das Sportheim in Eigenleistung umfassend zu renovieren. Das Heim hat eine Renovierung bitter nötig. Aus jeder Pore atmet es den Geist der siebziger Jahre. Wobei Kassenwart Markus Aldag lieber vom Charme der siebziger Jahre spricht. Aldag und eine Handvoll Ehrenamtlicher haben sich jeden einzelnen Raum vorgenommen oder werden es noch tun. Die Vertäfelungen haben sie weggenommen, Leitungen, die früher über dem Putz lagen, liegen nun drunter, der Raum mit den fünf Duschen wird getrennt. „Bis Anfang Mai“, sagt Aldag, „sollen die Arbeiten beendet sein.“ Aber im nächsten Herbst werde es wohl weitergehen, denn nicht alles werde geschafft werden.

 Aber das Ziel bleibt: Das Sportheim soll wieder belebt werden. Aldag kann sich gut vorstellen, einfach mal eine Leinwand aufzubauen, damit man gemeinsam Fußball schauen kann. Und auch ein Grill ist bekanntlich schnell angeschmissen.

 Auch die Baumreihe nördlich des Platzes solle noch etwas gelichtet werden, erzählt Aldag. „Die Zweige hängen schon über dem Platz.“ Und auf der unteren Seite – also zwischen Sportplatz und Freibad – hätten nur noch die Bäume den Zaun gehalten, meint Aldag. Jetzt steht der Zaun in mächtiger Schieflage und wird abgebaut. Natürlich wird es einen neuen Zaun geben, und das hat auch einen recht pragmatischen Grund: Zwar soll der Sportplatz offen bleiben, damit er jederzeit genutzt werden könne, aber einen Hügel für Mountainbiker solle es nicht geben. „Schon jetzt fahren die Mountainbiker auf der Laufbahn.“ Die Bäume wurden auch entfernt, damit der Platz besser abtrocknen kann, schließlich liegt er in einer feuchten Senke.

 Die Verwaltung hat sich schon ein Bild von der Renovierung gemacht. Bauamtschef Friedhelm Liwack hat gemeinsam mit Bauhof-Chef Manfred Spenner die Renovierung begutachtet. „Beide wirkten nicht unzufrieden“, formuliert Aldag seinen Eindruck. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfe die Verwaltung, wo sie kann.

 Die gefällten Bäume laden dazu ein, sich einmal ein genaueres Bild zu machen: Wann ist das erlaubt? Die Gemeinde Auetal besitzt eine Satzung über den Schutz des Baum- und Heckenbestandes. Der räumliche Geltungsbereich umfasst die ausgewiesenen Ortslagen der einzelnen Ortschaften der Gemeinde. „Zu diesem Geltungsbereich gehört auch die fragliche Böschung in Rolfshagen zwischen Sportplatz und Freibad“, erklärt Bürgermeister Heinz Kraschewski.

 Die Gemeinde habe im Zuge der Sportanlagenneugestaltung in enger Zusammenarbeit mit der TuSG in eigener Zuständigkeit entschieden, den Böschungsbereich komplett frei zu schneiden, um einen Zaunneubau zu realisieren und die permanente Abtrocknung der Sportfläche zu ermöglichen. Die abgesägten Bäume mit einem Stammumfang von mehr als 60 Zentimeter in einem Meter Höhe werden durch Neuanpflanzungen von Bäumen am unteren Rand der Böschung kompensiert.

 Die Kastanie am südöstlichen Rand des Sportplatzes musste wegen ihrer starken Neigung zur Straße hin aus Gründen der Verkehrssicherung entfernt werden. „Insgesamt waren die Bäume nach hiesiger Einschätzung bis auf die Kastanie nicht ortsbildprägend, sodass die Entscheidung über das Fällen ohne Beteiligung des Bau- und Umweltausschusses als Geschäft der laufenden Verwaltung getroffen worden ist.“  rnk

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