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Millioneninvestition nimmt Form an

Rehrener Industriegebiet Millioneninvestition nimmt Form an

Noch wird der Vorhang nicht gelüftet: Das Unternehmen, das derzeit große Summen im Rehrener Industriegebiet investiert, möchte seinen Namen weiterhin nicht in der Zeitung lesen.

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Nicht zu übersehen: Noch wird hier gebaut.

Quelle: rnk

Rehren. Derzeit werde intensiv an einer neuen Markenstrategie gearbeitet, mit der man erst in ein paar Monaten an die Öffentlichkeit wolle, erklärt Ulrich Clemens, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Hightech-Unternehmens. Doch nach und nach nimmt das Produktions- und Entwicklungszentrum Form an.

 Zunächst werden etwa 50 Mitarbeiter in den Produktionshallen sowie in dem zweistöckigen, der Straße zugewandten Entwicklungszentrum arbeiten. Unter anderem Mechatroniker, Elektroingenieure, Softwareentwickler und Vertriebsmitarbeiter werden dort beschäftigt sein, so Clemens. Zum Geschäftsfeld will der Experte nur so viel verraten: „Es geht um die Technologie der Zukunft – konkret um virtuelle Realität.“

 In diesen Hallen sollen 3D-Scanner hergestellt werden, mit deren Hilfe Objekte in jeder Größe und Form eingescannt, verarbeitet und digital nutzbar gemacht werden. Doch bevor das Unternehmen einen tieferen Einblick bietet, möchte man zunächst das Werk fertigstellen und gemeinsam mit der Öffentlichkeit und den Nachbarn im Ort Eröffnung feiern.

 Gut 50000 Scanner habe man bereits in die ganze Welt verkauft, so Clemens. Doch nun soll außer der Produktion, die aus mehreren Standorten im Auetal gebündelt wird, auch das 3D-Scannen als Dienstleistung ausgebaut werden. Schließlich werde künftig fast jedes Produkt als Objekt für die virtuellen Welten gebraucht. Daher werden die Scanner im Rehrener Werk nicht nur produziert, sondern auch eingesetzt. Mit etwa 40 Scannern unterschiedlicher Größe will das Unternehmen in Rehren arbeiten.

 Doch bis dahin ist in dem etwa 3400 Quadratmeter großen Gebäude noch einiges zu tun. Das Grundgerüst der Halle ist zwar bereits errichtet, doch Fenster und Türen fehlen noch. Vom zweistöckigen Entwicklungs- und Verwaltungsanbau existiert bisher nur das Fundament. Noch im Juni soll allerdings – wenn alles gut geht – das Werk eröffnet werden. 20 bis 30 Mitarbeiter sollen laut Clemens aus bestehenden Werken nach Rehren übernommen werden. Die anderen Stellen werden neu ausgeschrieben.

 Entscheidend für die Standortwahl sei die gute Anbindung an Rehren gewesen, so der Pressesprecher. Etwa anderthalb Jahre habe man sich bei der Standortsuche Zeit gelassen.

 Beim Bau wurde auch auf mehrere heimische Unternehmen zurückgegriffen. Da man das Baugrundstück schon heute recht vollständig genutzt habe, sei ein weiterer Anbau an das jetzt entstehende Gebäude im Moment auch nicht geplant, sagt Clemens. jak

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