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Mindestens elf Plätze fehlen

Kinderbetreuung Mindestens elf Plätze fehlen

Zuzüge von jungen Familien, auch durch das Projekt „Jung kauft Alt“, und einfach mehr Geburten wirken sich positiv auf die Einwohnerstatistik in der Gemeinde Auetal aus. Allerdings werden dadurch auch mehr Plätze in den Kindertagesstätten benötigt, als ursprünglich erwartet.

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Ein Anbau an die Kita in Escher wäre denkbar, aber auch in Rehren gibt es theoretische Möglichkeiten für bauliche Erweiterungsmaßnahmen.

Quelle: la

Auetal. „Nach heutigem Anmeldestand fehlen uns im nächsten Jahr elf Kita-Plätze“, erklärte Bürgermeister Heinz Kraschewski gegenüber unserer Zeitung. Berücksichtige man ergänzend die Tatsache, dass Krippenkinder im Laufe des Jahres auf „normale“ Kita-Plätze wechseln sollen, steige der Bedarf noch weiter.

Wo diese notwendigen Plätze geschaffen werden, entscheidet die Politik in den nächsten Wochen. „Theoretisch käme ein Anbau sowohl in Escher als auch in Rehren in Betracht“, so Kraschewski. Rolfshagen scheide aus, da dort die Kapazitäten erschöpft sind. Es gibt eine Krippengruppe mit 15 Plätzen, eine Ganztagskrippengruppe mit ebenfalls 15 Plätzen, 1,5 Vormittagsgruppen mit 40 Plätzen, 1,5 Ganztagsgruppen mit 35 Plätzen und eine Hortgruppe mit 20 Plätzen. „Mehr geht in Rolfshagen nicht und es wäre auch nicht sinnvoll, dort noch eine weitere Gruppe einzurichten“, so der Bürgermeister.

Erzieher-Team im integrativen Kindergarten "gut aufgestellt"

In Escher, im integrativen Kindergarten „Auetaler Räuberland“, werden derzeit 18 Kinder in einer Vormittagsgruppe betreut. Es bestehen dort 14 Regel-Kindergartenplätze sowie vier Integrationsplätze mit individueller Förderung von Kindern mit Behinderung oder von Kindern, die von Behinderung bedroht sind. Das Erzieher-Team sei mit zwei pädagogischen Fachkräften und einer Heilpädagogin gut aufgestellt.

In der Kita Rehren gibt es eine Krippengruppe mit 15 Plätzen und zwei Vormittagsgruppen mit insgesamt 50 Plätzen.

In Rehren sind die Erweiterungsmöglichkeiten eher schwierig, denn bauliche Maßnahmen wären umfangreicher als in Escher. „Die Verwaltung favorisiert daher einen Anbau in Escher und hat die politischen Gremien auch entsprechend informiert“, so Kraschewski.

Erweiterung am Sechsackerweg möglich

Die Einrichtung in Escher liegt am Sechsackerweg. Das Grundstück bietet Erweiterungsmöglichkeiten, grenzt an das Feuerwehrgerätehaus und eine große Grünfläche. Das Außengelände wäre auch groß genug für zwei Kita-Gruppen.

Im Jugend- und Sozialausschuss, der am Donnerstag, 19. Januar, ab 17 Uhr gemeinsam mit dem Umwelt- und Bauausschuss tagt, sollen die Planungen für die möglichen Erweiterungsmaßnahmen erörtert werden. „Eine endgültige Entscheidung wird im Zuge der Aufstellung des Haushaltsplanes 2017 erfolgen“, stellte Kraschewski fest. „Als mögliches Sahnehäubchen – nicht als Alternative zu einem Anbau – wird derzeit die Einrichtung einer Waldkindergartengruppe im Auetal zu diskutieren sein.“ Auch insoweit werde eine Entscheidung im Zuge der Haushaltsplanberatungen zu treffen sein.

Die öffentlichen Ausschusssitzungen am 19. Januar finden im Spiegelsaal der Alten Molkerei in Rehren statt. la

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