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Mit 86 Jahren noch fit auf der Bahn

Kegelclub „Solo“ Mit 86 Jahren noch fit auf der Bahn

Die Turnerinnen der TuSG Rolfshagen sind bekannt für ihre Fitness, und zwar auch noch im Alter von mehr als 80 Lenzen. Einige der Turnfrauen haben sich vor 40 Jahren zusammengetan, um zusätzlich zur Gymnastik zu kegeln. Sie gründeten am 16. Januar 1975 den Kegelclub „Solo“.

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Total fit: Die Frauen des Kegelclubs „Solo“.

Quelle: la

Rolfshagen. „Solo, weil wir die Männer bei diesem Spaß unsere Männer zu Hause lassen“, erklärt Kegelmutter Ulla Dellnitz. Nach 40 Jahren treffen sich die Kegelschwestern nämlich noch immer regelmäßig alle vier Wochen donnerstags, und eine ruhige Kugel schieben die Frauen dann nicht gerade.

 Von 19.30 bis 22 Uhr wird gekegelt. Dabei geht es um Punkte, aber auch fröhliche Keglerspiele werden gemacht. Die beste Keglerin des Abends erhält einen Orden, und derjenige, der die meisten Pumpen wirft, erhält ein besonderes Schmuckstück, den Pumpenkönig-Anhänger.

 Zehn Frauen gehören dem Kegelclub „Solo“ noch an, davon sind sieben Gründungsmitglieder. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 70 Jahren und die älteste Keglerin ist Anni Müller, die 86 Lenze zählt. „Sie ist noch immer eine richtig gute Keglerin und total fit“, stellt Renate Hahne fest. „Das beweist doch wieder ganz klar, dass Sport fit hält.“

 Vor 40 Jahren haben die Frauen in Rehren gekegelt. Dann mussten sie nach Luhden umziehen, und inzwischen sind sie gern gesehene Gäste in der Berghütte in Krainhagen. Dort haben sie auch ihr Jubiläum gefeiert. Alle in schicken, weißen T-Shirts mit dem Vereinslogo darauf und mit der Vereinsnadel, die sie stolz tragen. „Die haben wir immer dabei – und wer sie vergiss, der muss einen Euro in die Kasse zahlen“, erzählt Anni Müller. Zum „40-Jährigen“ haben sich die Keglerinnen ein Schnitzelessen in der Berghütte gegönnt. „Das ist aber nicht alles“, stellt Inge Brehmeier fest. „Wir gehen auch wieder auf Reisen.“

 Im Juni fahren die Mitglieder des Kegelclubs „Solo“ – selbstverständlich ohne ihre Ehegatten – für drei Tage nach Holland. Finanziert wird das Ganze zum Teil aus der Kegelkasse. „Wir kassieren immer ein Startgeld und einen Obolus pro Spiel und Pumpe. Davon wird die Bahn bezahlt – und der Rest kommt auf das Reisekonto“, erklärt Ulla Dellnitz.

 Für ein Jubiläumsfoto posieren die Keglerinnen noch schnell auf der Bahn, und dann rollen wieder die Kugeln. Bei Pralinen, Tee und Mineralwasser verbringen die Frauen einen sehr netten und sehr sportlichen Abend.  la

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