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Nach wie vor in bester Lage

Auetal-Rehren Nach wie vor in bester Lage

Die Lage könnte besser nicht sein. Die Autobahn direkt vor der Haustür, aber ohne Lärmbelästigung, ein großes Grundstück umgeben von Bäumen, die Aue plätschert vor sich hin, zahlreiche Wanderwege bieten sich für Spaziergänge an – und der Pilgerweg Loccum-Volkenroda führt auch noch direkt vorbei.

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Mit 70 Betten bietet das Hotel Mühlenhof auf seinem großen Grundstück nicht nur Durchreisenden Unterschlupf. Mühlensteine sind das einzige, was von der ehemaligen Mühle geblieben ist. Die Aue fließt direkt am Hotel entlang.

Quelle: jak

Auetal-Rehren. Was Elisabeth Meier-Schmidt an Standortvorteilen ihres Hotels Mühlenhof aufzählen kann, ist beachtlich. Diese Vorteile zahlen sich offenbar aus: Bereits seit 50 Jahren beherbergt der Mühlenhof Reisende.

 Angefangen von den „Liegengebliebenen“, die der ADAC bei Meier-Schmidt einquartiert, übernachten im Mühlenhof Durchreisende von der A2, Wandergruppen, die wegen der Natur kommen, Besucher der Hannover Messe, Pilger vom Pilgerweg und Stammkunden, die seit 30 oder mehr Jahren das Hotel besuchen.

 Alles begann mit einem kleinen Gasthof. Meier-Schmidts Onkel hatte ihn gekauft, nachdem er jahrelang zur See gefahren war. Damals hieß das Grundstück noch Stemmer Mühle und besaß tatsächlich eine Mühle, von der heute allerdings nur noch zwei Mühlsteine geblieben sind, die heute vor dem Haus in der Sonne liegen.

 In den siebziger Jahren wurde renoviert und zusätzlich zum heute in der Mitte des Grundstücks liegenden Fachwerkhaus ein Neubau errichtet – die große Nachfrage machte es erforderlich. Vor fast 20 Jahren hat die gelernte Hotelfachfrau Karin Meier-Schmidt das Unternehmen dann von ihrem Onkel übernommen. Heute wie damals versucht der Mühlenhof, mit dem Angebot Ruhe zu punkten – als Kontrastprogramm zum durchchoreografierten Dauer-Unterhaltungsprogramm eines All-inclusive-Hotels auf Ibiza.

 Hunderte Kilometer Wanderwege schlängeln sich durchs Auetal. Viele Gäste kommen ihretwegen seit Jahren in das Hotel bei Rehren. Manche davon verbringen seit 30, 35 Jahren immer wieder ihren Urlaub im Mühlenhof. So viel Kundentreue freut Meier-Schmidt. Allerdings räumt sie ein, dass das Durchschnittsalter bei den Urlaubsgästen – die Durchreisenden seien „wieder eine andere Sache“ – mittlerweile recht hoch sei. „Zwischen 65 und 80 Jahren“, sagt Meier-Schmidt, das sei „durchaus üblich“.

 Das zunehmende Alter der Gäste schafft neue Erfordernisse – zum Beispiel die Barrierefreiheit. Immer mehr Gäste reisen mit dem Rollator oder auch dem Rollstuhl im Gepäck an. Ohne Aufzug, Rampe neben der Treppe und barrierefreie Zimmer würden Meier-Schmidt und ihre zehn Mitarbeiter die vielen älteren Gäste nicht beherbergen können.

 Durchreisenden und Urlauber kommen im Mühlenhof unter – letztere werden im Durchschnitt immer älter. jak

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