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Auetal Neue Gruppe soll am 1. August starten
Schaumburg Auetal Neue Gruppe soll am 1. August starten
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00:18 09.06.2018
Dach und Fenster kommmen als nächstes dran. Quelle: la
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Rehren/Escher

"Wir setzen alles daran, dass wir am 1. August mit der zweiten Gruppe starten können“, sagte Bürgermeister Heinz Kraschewski im Jugend- und Sozialausschuss.

Außerdem soll in der Kita Escher ein Frühdienst – also eine Betreuung von 7 bis 7.30 Uhr – eingerichtet werden. „Der Bedarf ist da. Fünf Eltern haben bereits verbindlich angefragt“, so Kraschewski. Des Weiteren teilte der Bürgermeister mit, dass für die Grundschule Auetal drei weitere Activboards für insgesamt 11600 Euro bestellt wurden.

„Die CDU hat den Antrag gestellt, einige Spielplätze besser auszustatten. Das werden wir in den Haushaltsberatungen für 2019 aufgreifen und dann entscheiden, ob dafür Mittel eingestellt werden oder nicht“, so Kraschewski.

Keine achtstündige Betreuung

Die neue Satzung für die Kindertageseinrichtungen im Auetal (wir berichteten) wurde einstimmig verabschiedet. Lediglich Alexander Schmidt (WGA) enthielt sich. Die WGA gab zu bedenken, dass die Gemeinde den Rechtsanspruch der Eltern auf kostenfreie achtstündige Betreuung nicht erfüllt. „Wir bieten den Auetaler Kita-Eltern vier, fünf, sechs und neun Stunden Betreuungszeit, aber keine Möglichkeit der dann kostenfreien achtstündigen Betreuung“, so Schmidt.

Beate Schürmann, Leiterin des Familienzentrums in Rolfshagen, erklärte, dass es bislang keine Eltern mit dem Bedarf einer achtstündigen Betreuung gebe. „Wer eine Quasi-Ganztagsbetreuung benötigt, der braucht neun und nicht acht Stunden“, so Schürmann. „Personell ist das schwierig anders zu gestalten.“ Die Ausschussmitglieder waren sich mit dem Bürgermeister einig, dass man die Satzung 2019 erneut verändern könnte, wenn tatsächlich Bedarf nach einer achtstündigen Betreuung besteht.

Positiv sahen alle, dass in der neuen Satzung ein Betreuungsvertrag verankert ist, den die jeweiligen Erzieherinnen mit den Eltern besprechen und der von den Erziehungsberechtigen unterschrieben werden muss. „Damit haben andere Gemeinden und Städte gute Erfahrungen gemacht. Ein solcher Vertrag schafft Verbindlichkeiten zwischen der Einrichtung und den Eltern“, so Kraschewski. la

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