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Neuer Weg, neues Glück

Neue Verbindung in Rehren Neuer Weg, neues Glück

Die Bäume sind bereits gefällt. Jetzt fehlt nur noch die feste Zusage, dass die Fördergelder tatsächlich fließen werden. Gemeinsam mit dem Auetaler Bürgermeister Heinz Kraschewski führt Bauamtsleiter Friedhelm Liwack schon einmal über den künftigen Verbindungsweg neben der Grundschule.

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Friedhelm Liwack (l.) und Heinz Kraschewski begutachten schon mal den geplanten Weg, für den bereits Bäume gefällt wurden.

Quelle: jak

Rehren. Von der Schulstraße direkt an der Grundschule vorbei soll dieser zur Steinbeeke führen. Die notwendige Planung hat das Bauamt bereits selbst gemacht, auch der drei Meter breite Grundstücksstreifen hinter der Grundschule, auf dem der Weg verlaufen wird, ist mit dem bisherigen Eigentümer gegen eine andere Fläche eingetauscht worden.

 Mit fünf Straßenlaternen soll der etwa anderthalb Meter breite, gepflasterte Weg beleuchtet werden. Der Spielplatz der Grundschule soll mit einem neuen Zaun gegenüber dem öffentlichen Weg abgegrenzt werden. „Mit dieser Maßnahme wird außer der Attraktivitätssteigerung des Ortskerns von Rehren auch ein Beitrag zur innerörtlichen Barrierefreiheit durch eine durchgängige und behindertengerechte Fußwegeverbindung geleistet“, begründet der Bürgermeister die Baumaßnahme.

 Die Errichtung des neuen Weges ist notwendig geworden, weil es im südlichen Teil der Steinbeeke nicht möglich war, einen Gehweg zu errichten. Daher wurde das mehr als 300 Meter lange Teilstück etwas nach Osten verlegt. Denn ohne den neuen Gehweg bestünde für die nördlichen Baugebiete der Ortschaft Rehren mit etwa 400 Einwohnern keine durchgängige fußläufige Anbindung in Form eines Gehwegs an die im Ortskern vorhandene Infrastruktur mit Grundschule, Kindertagesstätte und örtlichem Nahversorger, meint Kraschewski.

 Kosten wird das Projekt einen mittleren fünfstelligen Betrag, verrät Liwack. Es soll noch 2016 fertiggestellt werden, immer vorausgesetzt, dass die Fördermittel tatsächlich fließen. 50 Prozent der Kosten würden dann gefördert.

 Doch Bürgermeister Kraschewski geht davon aus, dass die Beschlüsse vom 7. März den Weg geebnet haben. Dort haben die Mitglieder der „Leader“-Region Westliches-Weserbergland gleich zwei Projekte im Auetal ins Rollen gebracht. Außer der „Innerörtlichen Wegeverbindung“, wie der neue Gehweg im Beamtendeutsch heißt, auch den barrierefreien Zugang zum Rathaus. Dort gelangt man derzeit nur über mehrere Treppenstufen zu den Verwaltungsbeamten.

 „Dieses Projekt wird aber wahrscheinlich erst 2017 angegangen“, so Kraschewski.  jak

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