Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Nie wieder im Regen stehen

Borstel / Dorfgemeinschaft Nie wieder im Regen stehen

Die Zeiten, in denen die Schulkinder im Osterfeld bei Wind und Wetter ungeschützt auf den Bus warten müssen, sind so gut wie vorbei. Unter Federführung der Borsteler Dorfgemeinschaft haben fleißige Helfer in den vergangenen Tagen ein schmuckes Fachwerk-Buswartehäuschen auf der Seite der Zimmerei Kluge errichtet.

Voriger Artikel
Nur für geladene Gäste
Nächster Artikel
Schützen laden ein – alle kommen

 Fleißige Helfer der Dorfgemeinschaft: Hans-Jürgen Schwaneberg (von links), Gerd Schönbeck und Heinz Jochens vor dem neuen Fachwerk-Buswartehäuschen.

Quelle: jaj

Borstel. Das Wartehäuschen hat vor der Sanierung der Straße auf der anderen Straßenseite gestanden. Dort passte es nach Abschluss der Arbeiten aber von der Höhe nicht mehr. Die Dorfgemeinschaft kam dann auf die Idee, das Häuschen stattdessen auf der gegenüberliegenden Seite aufzubauen. Dort, wo es bisher gar keinen Wetterschutz für die wartenden Kinder gab.

 Für Jörn Kluge, Inhaber der gleichnamigen Zimmerei, war es selbstverständlich, ein Stück seines Grundstücks zur Verfügung zu stellen. Und mit Heinz Jochens, Hans-Jügen Schwaneberg und Gerd Schönbeck waren auch schnell Helfer der Dorfgemeinschaft gefunden. „Wir machen das gerne für die Kinder“, sagt Heinz Jochens stellvertretend für seine Kollegen. „Für die Kinder und die Dorfgemeinschaft. Denn es ist ja auch schön für die Eltern, wenn sie wissen, dass ihre Kinder auf dem Weg zur Schule einen sicheren Unterstand haben.“ Und auch ein ästhetischer Aspekt hat für die Helfer eine Rolle gespielt. „Wie hätte es denn ausgesehen, wenn vor einer Zimmerei ein Glas-Wartehäuschen aufgestellt worden wäre?“, fragt Jochens. Das wollte die Dorfgemeinschaft auf jeden Fall verhindern.

 Begonnen haben die drei Männer damit, ein Fundament für das Häuschen zu gießen und dann die Wartefläche zu pflastern. Anschließend wurde das Holzgerüst des Wartehäuschens wieder aufgestellt. Dabei wurde das Haus um drei Backsteinreihen erhöht, damit die Dachhöhe zukünftig kein Problem mehr für vorbeifahrende Radfahrer darstellt.

 Mit dem Ausmauern der Gefache enden schließlich die Arbeiten an dem Wartehaus – zumindest fast. „Nach Abschluss aller Arbeiten reinigen wir das Häuschen und streichen das Holz noch einmal mit spezieller Holzschutzlasur“, erklärt Jochens. „So sollte es dann acht bis zehn Jahre halten.“

 Die Materialkosten für das neue Buswartehäuschen trägt die Gemeinde, zur Übernahme der zukünftigen Pflegearbeiten hat sich wiederum die Dorfgemeinschaft bereit erklärt. Und damit nicht genug: In den kommenden Tagen wollen die Helfer ein zweites Fachwerk-Buswartehäuschen auf der gegenüberliegenden Seite errichten. jaj

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg