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Nur wer sich wandelt, kann sich treu bleiben

Angebote der TuSG Nur wer sich wandelt, kann sich treu bleiben

 Im Angebot gibt es: Eltern-Kind-Turnen, Mountainbike, Callanetics, Nordic-Walking, Taekwondo, Sportabzeichen, Baseball und Badminton – um nur ein paar zu nennen.

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Ein langes Sportwochende bietet die TuSG an, mit sehr vielen Auf- und Vorfühungen. Sehr viele Besucher sind der Lohn. Ein langes Sportwochenende bietet die TuSG an, mit sehr vielen Auf- und Vorführungen.

Quelle: pr.

Rolfshagen. Der besseren Übersicht wegen hat die TuSG jetzt einen neuen Flyer auflegen lassen, auf dem alle Angebote auf einem Blick präsentiert werden.

 Auch, wenn es dort nicht steht, so gibt der Flyer vor allem eine Antwort auf einen Vorwurf, den die Vorstandsmitglieder und Übungsleiter immer mal wieder hören: Auf dem Sportplatz ist doch gar nichts los, schließlich gibt es ja auch keinen Fußball mehr.

 Das stimmt so nicht, auch ohne Fußball gibt es ein Leben nach dem Spartentod rund um das runde Leder. Man stellt sich neu auf, denn treu bleiben kann nur, wer sich stetig wandelt.

 Man muss sich immer bemühen, die Angebote zu erweitern und den Anforderungen der Mitglieder anzupassen, erklärt Vorsitzender Wilhelm Dieterich, und natürlich wird nicht jedes Angebot zu einer neuen Sparte führen, nicht jeder Versuch klappt. Man muss damit leben, dass nicht alles angenommen wird, aber wer es nicht versucht, der hat von vornherein verloren. Dieterich nennt ein paar Beispiele: Baseball etwa, das von Luka Aldag angeboten wird. Im Winter drinnen in der Sporthalle, im Sommer draußen auf dem Sportplatz, und natürlich ist das eine exotische Sportart, aber man kann es doch mal ausprobieren.

 Oder Mountainbike. Das fing mit zwei Mann an, und jetzt treffen sich die deutlich mehr Mitglieder regelmäßig in der Woche, jeden Donnerstag ab 17 Uhr an der Schule, und innerhalb der TuSG sind die Moutainbiker heute eine eigene Gruppe, mit Thomas Standke als Übungsleiter.

 Natürlich gibt es auch Probleme, sagt Dieterich, in einem Verein mit 500 Mitgliedern ist das völlig normal. Und diese Probleme, sie finden sich vor allem in der Turnhalle, weil dort die Zeiten nicht ausreichen. Sicher, von 15 bis 17 Uhr ist immer mal die Halle oder ein Teil von ihr verfügbar, aber um diese Zeit arbeiten ja die meisten Menschen. Ganz anders sieht es ab 17 Uhr aus: Da könne er jede Zeit doppelt verplanen, sagt Dieterich.

 Das diesjährige Sportwochenende wurde in zwei Teile aufgesplittet. Am Sonnabend wurde vor allem mit den Behinderten der Lebenshilfe Sport betrieben, dabei stand das Sportabzeichen im Mittelpunkt.

 Die TuSG macht sich seit Jahr und Tag für die Inklusion stark, also für die Teilhabe von behinderten Menschen an allen gesellschaftlichen Angeboten. Das hat die Obernkirchener Sparkasse so beeindruckt, dass sie vor einigen Wochen bei der Verleihung der Sportabzeichen einen Scheck über 1500 Euro vorbeigebracht hat, dafür wurde am Wochenende ein pickepacke volles Programm geboten. Das alles war sehr unterhaltsam und sehr schön anzuschauen.

 Mit dem Scheck der Sparkasse wurden vor allem Angebote für Kinder und Jugendlichen auf die Beine gestellt. Eine Ehrung gab es auch: Ausgezeichnet wurde Kurt Ackmann, der 1957 in die TuSG eintrat, als Übungsleiter den Spielmannszug seit 34 Jahren anführt, dazu kommen noch 27 Jahre als Spartenleiter und 26 Jahre als Pressewart und 14 Jahre war Kurt Ackmann 2. Schriftwart. Aus Sicht des Vereines: einer der Letzen seiner Art.

Von Frank Westermann

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