Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Posten-Börse bleibt

Kompromiss mit Landkreis Posten-Börse bleibt

Die Posten-Börse bleibt in Rehren. Nach vielen Gesprächen zwischen dem Betreiber, der Firma Expo-Börse und dem Landkreis Schaumburg ist eine Lösung in Sicht. „Der Landkreis erarbeitet einen Kompromissvorschlag und es sieht gut aus für eine konstruktive Lösung“, sagt Peter Selter von der Expo-Börse.

Voriger Artikel
Tempo 30 in Antendorf gefordert
Nächster Artikel
Kreisstraßen-Ausbau ja, aber wann?

Die Filiale der Posten-Börse bleibt in Rehren.

Quelle: la

Rehren. Die Posten-Börse hat 2015 im ehemaligen Aldi-Markt im Gewerbegebiet in Rehren eröffnet. Da das Geschäftskonzept keinen Lagerartikel vorsieht und der 119 Quadratmeter große Lagerraum daher nicht benötigt wurde, nutzte die Posten-Börse den Bereich als Verkaufsfläche. Das wurde vom Landkreis Schaumburg allerdings untersagt, weil dafür keine Genehmigung vorlag. Diese beantragte die Expo-Börse am 12. Februar 2016. Der Antrag wurde vom Landkreis Schaumburg abgelehnt, da durch die Erweiterung der Verkaufsfläche die in Gewerbegebieten zulässige Größe der Verkaufsfläche – das sind 800 Quadratmeter – um 75 Quadratmeter überschritten würde.

Provokantes Banner an der Börse

Georg Dobelmann, Chef der Expo-Börse GmbH, verstand diese Entscheidung nicht, schrieb den Landkreis an und führte Gespräche. Provakant ließ er ein Banner an der Posten-Börse aufhängen, das darauf hinwies, dass das Geschäft geschlossen würde, wenn der Landkreis „keinen notwendigen Spielraum gewähren würde, um das sehr erfolgreiche, kundenorientierte Geschäftsmodell an dieser Stelle weiter zu entwickeln, auszubauen beziehungsweise zu erweitern“ – so der Text.

Sonderfallregelung möglich

Die Mitarbeiter der Posten-Börse bangten lange um ihre Arbeitsplätze. Bürgermeister Heinz Kraschewski führte Gespräche mit dem Landkreis. Und nachdem die Posten-Börse ein Ultimatum bis zum 31. Oktober gestellt hatte – ohne Genehmigung wolle man zum 31. Dezember schließen – setzte man sich noch einmal gemeinsam an einen Tisch. Inzwischen ist mit Matthias Reinold ein Planer eingeschaltet worden, der einen Kompromissvorschlag erarbeiten soll. „Aufgrund der geringfügigen Überschreitung der Größe der Verkaufsfläche ist wohl eine Sonderfallregelung für den Standort im Auetal möglich“, sagte Selter. Man sei zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden wird. Als Zeichen für die Kunden ist das Banner vom Gebäude abgenommen worden. la

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg