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Probleme bei Auetaler Feuerwehr

Zu wenige Aktive bei den 30- bis 49-Jährigen Probleme bei Auetaler Feuerwehr

Zu wenige Aktive bei den 30- bis 49-Jährigen, zu wenige Atemschutzgeräteträger: Die Probleme bei der Auetaler Feuerwehr müssen angegangen werden, sind sich Gemeindebrandmeister Michael Möller und Bürgermeister Heinz Kraschewski einig.

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 Bei den Kindern und Jugendlichen sind die Auetaler Feuerwehren gut aufgestellt. Doch wie können Erwachsene stärker an die Wehren gebunden werden?

Quelle: rnk

Auetal. Und gegen ihren Willen soll keine Wehr mit einer anderen zusammengelegt werden.

 Patentrezepte, so viel kann gesagt werden, haben beide nicht in ihren Schreibtischschubladen, aber Hinweise gibt Möller in seinem Bericht über die Auetaler Wehren: Es müssen Anreize geschaffen werde.

 „Etwa funktionelle Schutzkleidung für Atemschutzträger“, nennt Möller als Beispiel. Denn deren Zahl ist deutlich zu niedrig“. Es sei „zwingend erforderlich“, mehr Kameraden zu motivieren, betont Möller: Ein kleiner Ansatz könnte sein, die Atemschutzgeräteträger mit besserer Einsatzkleidung auszustatten. Dazu sei ein „überschaubarer Einsatz“ von Haushaltsmitteln erforderlich. Zusätzlich muss ausreichend Geld für die notwendigen Untersuchungen und die Ausbildung zu Verfügung stehen, schreibt Möller.

 Er fordert, dass die Teilnahme an Einsätzen „belohnt“ werden solle, denn damit könne ein Ausgleich für die stark geforderten Ortsfeuerwehren, insbesondere die Stützpunktwehren, geschaffen werden. Ohne die intensive Mitarbeit der Stützpunktwehren, aber auch der Wehr Hattendorf, sei eine Einsatzbewältigung „nicht denkbar“. Dazu bedürfe es allerdings weitergehenden Überlegungen. Generell gelte: „Wenn Menschen gewonnen werden sollen, müssen diese Menschen auch in wahrnehmbarer Form belohnt werden.“ Denn die Alternative seien bezahlte Feuerwehrleute, und die würden jeden Haushaltsrahmen sicher sprengen.

 Als „unerlässlich“ stuft der Gemeindebrandmeister die enge und zielorientierte Zusammenarbeit von Rat, Verwaltung und Feuerwehr ein. „Aus Sicht der Feuerwehren legen wir dabei besonderen Wert auf eine kooperative Zusammenarbeit“, endet Möller.

 Bei der Überprüfung der Wehren hat er übrigens festgestellt, dass einzelne Kameraden nicht regelmäßig an den Übungsdiensten teilnehmen. Dennoch seien sie wegen ihrer „vielfältigen Unterstützungsleistungen wertvolle Mitglieder“, und auch diese müssten ihren Platz innerhalb der Gemeinschaft finden können und „als Feuerwehrleute (mit reduzierter Einsatzkleidung) erkennbar sein. Möller zielt damit auf alle ab, die in der Logistik tätig sind. Auch in diesen Fällen, so meint er, könnten Anreize geschaffen werden, damit diese Menschen intensiver an die Feuerwehr gebunden würden.

 Kraschewski sieht es so: Wesentliches Fazit der Erhebung sei einerseits die Notwendigkeit, jedes einzelne Feuerwehrmitglied für die Personalstärke der Züge zu „retten“. Das sei nach seiner Einschätzung nur möglich, wenn man die Existenzberechtigung aller Wehren zunächst grundsätzlich nicht infrage stelle: „Eine Zusammenlegung von Wehren gegen deren Willen führt dazu, dass ehrenamtliches Personal verloren geht.“ Beispiele dafür gebe es kreisweit genügend. Auch der Bürgermeister spricht sich dafür aus, die Anerkennung der geleisteten Arbeit zu erhöhen: Ein Anreizsystem auszuarbeiten, sei der Auftrag der Politik an die Verwaltung.rnk

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