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Qualitätsoffensive wird fortgeführt

Kindertagesstätten Qualitätsoffensive wird fortgeführt

„Qualität im Dialog“ heißt die Qualitätsoffensive für Kindertagesstätten der Städte Rinteln, Hessisch Oldendorf und der Gemeinde Auetal. In Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung in Hannover wurde ein Qualitätsentwicklungskonzept entwickelt.

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Der neue Koordinator der Qualitätsoffensive „Qualität im Dialog“, Ingmar Everding (stehend), stellte sich im FamZ den Vertretern der Einrichtungen vor.

Quelle: la

Rolfshagen. Koordiniert wurde das Projekt in den vergangenen drei Jahren von Denise Fischer, die inzwischen andere Aufgaben übernommen hat. Ihr Nachfolger Ingmar Everding hat sich jetzt im Familienzentrum (FamZ) in Rolfshagen den Vertretern der beteiligten Kindertagesstätten vorgestellt.

Zurück zu den Wurzeln

Der 31-Jährige kommt aus Bad Eilsen, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Everding ist gelernter Erzieher, hat zwei Jahre lang den Hort in Bad Eilsen geleitet und dann ein Studium der Sozialen Arbeit und der Religions- und Gemeindepädagogik absolviert. „Vier Jahre lang habe ich als Diakon in Luhden gearbeitet, doch jetzt wollte ich die Gelegenheit nutzen und zurückkehren an die Wurzeln des Erziehers“, erklärt Everding. Aufgrund seiner Leitungserfahrung hat sich Everding auch mit der Qualität in Kitas beschäftigt. „Das ist ein nicht endender Prozess“, sagt der Pädagoge, der jetzt für 30 Wochenstunden als Koordinator der Qualitätsoffensive tätig ist und sein Büro im FamZ in Rolfshagen hat. „Allerdings werde ich dort nicht so häufig anzutreffen sein, denn ich bin für 27 Kitas in dem Bereich zuständig und werde dort so oft wie möglich sein“, betont Everding. Gespräche mit den Leitungen der Kindertagesstätten führen, Dienstbesprechungen besuchen, Ideen und Strukturen geben, für Kollegen da sein und diese unterstützen, das will er tun. „Ich möchte die gute Arbeit meiner Vorgängerin Denise Fischer fortsetzen“, kündigt Everding an.

Wünsche und Ideen für die künftige Arbeit gesammelt

Entwicklungen im Kita-Bereich müssten ständig überprüft werden. „Die Anforderungen verändern sich, auch durch Flüchtlinge oder Inklusion“, weiß der Pädagoge, der die Qualität der Kitas aus Kindersicht einbringen möchte. „Die Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern ist ein wichtiger Aspekt.“

Gemeinsam mit den Verantwortlichen der unterschiedlichen Einrichtungen hat Everding beim ersten Treffen in Rolfshagen Wünsche und Ideen für die künftige Arbeit gesammelt. „Wir müssen uns ständig austauschen, gegenseitig informieren und gemeinsam daran arbeiten, unsere Qualität noch weiter zu erhöhen.“

Verbindliche Qualitätsstandards

Ziele der „Qualitätsoffensive“ seien: Die Erwartungen und Sichtweisen der Beteiligten zur Rolle und Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte und zum Bildungsauftrag und -verständnis der gesamten Kita auszutauschen und abzugleichen. Die Handlungskompetenzen der pädagogischen Fachkräfte auch im Hinblick darauf zu stärken, sich des Wertes der eigenen Arbeit reflexiv bewusst zu werden und diesen kommunizieren zu können. Verbindliche, transparente und vergleichbare Qualitätsstandards bei Erhalt der Vielfalt der Einrichtungsprofile zu entwickeln. Die Qualitätsentwicklung und -sicherung zu verstetigen.

„Ein Koordinator begleitet jede Einrichtung im Prozess und ist zuständig für die Umsetzung des Bewertungsverfahrens“, so Everding. Unter www.qualitaet-im-dialog.com gibt es im Internet alle wichtigen Informationen zum Qualitätsentwicklungskonzept, Zielen und Hintergründen sowie ein Kurzporträt aller beteiligten Einrichtungen.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ingmar Everding und sind gespannt auf die neuen Impulse, die von ihm ausgehen werden“, sagte Beate Schürmann als Leiterin des FamZ Rolfshagen.  la

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